Hallo! -Kommission-

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  1. greenhorn789
    greenhorn789 Neues Mitglied
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    Hallo,

    ich habe eben schon versucht über die Suchfunktion eine Lösung für mein Problem zu finden. Bin leider nicht fündig geworden deswegen will ich euch gerne folgende Frage stellen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Ich habe mit einem Stationären Händler ein Kommissionsvertrag geschlossen wo wir die Provision etc. vereinbart haben.

    Nun meine Frage zu Abrechnung.

    Wie gehe ich am besten vor?

    Meine Ideen:

    Variante 1. Am Monatsende stelle ich dem Kommissionär eine Rechnung für die verkauften Einheiten in Rechnung abzgl. seiner Provision.

    Zum Beispiel so:

    Rechnung Kommissionsverkauf

    1.Artikel XYZ 5 Stück (5€ pro Stück Brutto VKP) Summe: 25€
    2. Kommissionsprovision 5 x 1€ Provision Summe: -5€

    Rechnungsbetrag: 20€

    Bitte überweisen sie mir den Rechnungsbetrag .....

    Kann ich das so machen?

    Wie kann ich das dann am besten Buchen? Ich nutze bisher Lexoffice.

    Würde ich doch die 25€ als Erträge mit 19% UST buchen.
    Die 5€ als Ausgabe als Fremdleistung oder Fremdleistungen §13b ?

    Wäre das so möglich? Und erlaubt?

    Oder

    Var.2

    Ich stelle dem Kommissionär eine Rechnung aus über die verkaufen Stück und buche diese als Erträge.
    Und eine Rechnung stellt er mir aus für die Provision?

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!!!

    Vielen Dank im Vorraus !!!!
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #1 22. November 2018
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  3. wp2015
    wp2015 Erfahrener Benutzer
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    An wen zahlt denn der Käufer der Einheiten?
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #2 22. November 2018
  4. Vox
    Vox Erfahrener Benutzer
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    Da fehlen einige Infos oder wie kommt man auf
    Bei der Kommission tritt der Händler nicht als Verkäufer auf (er vermittelt nur). Er stellt dem Kunden Rechnung/Quittung mit Deinem Namen aus er verkauft nämlich in Deinem Namen und für Deine Rechnung. Für die Provision stellt er eine Provisionsabrechnung in der er ggf. die Umsätze die er an Dich abzuführen hat gegenrechnet.
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #3 22. November 2018
  5. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Das steht in meinem™ UStG (§ 3 (3)) aber anders.
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #4 23. November 2018
  6. hansfranz
    hansfranz Erfahrener Benutzer
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    Die Form der Abrechnungsmethodik ist durchaus korrekt. Er verkauft deine Pflanzen und nimmt das Geld ein. Du buchst den Ertrag. Du buchst den Aufwand. Er zahlt dir die Differenz. Aber eigentlich kann dir ja nur der Kommisionär mitteilen, wieviel Stück er abgesetzt hat. Wie schreibst du da die Rechnung?

    Aber warum die Provisionen als §13b?
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #5 23. November 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. November 2018
  7. Vox
    Vox Erfahrener Benutzer
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    Es ist so lange her, dass ich damit näher zu tun hatte, dass ich doch was durcheinander gebracht habe. Ich war nicht bei der Kommission, sondern beim Agenturverkauf.

    Für die Kommission gilt richtig: Der Kommissionär (Händler) tritt in eigenem Namen aber für fremde Rechnung auf, er wird Vertragspartner mit dem Dritten und tritt sodann seine Ansprüche gegen den Käufer an den Kommittenden (hier also greenhorn) ab.
    Nun rechnet der Kommissionär seine Provision für die Verkäufe ab, womit auch deutlich wird, was bzw. wieviel verkauft wurde. Den an den Kommittenden abgetretenen Kaufpreis zieht er dabei von seiner Provision ab und zahlt die Differenz aus.

    Da nach HGB der Kommissionär nicht Eigentümer der Kommissionsware wird, macht UStG § 3 (3) klar, dass zwischen Kommittend und Kommissionär eine Lieferung als erfolgt gilt. Damit wird die USt zwischen beiden behandelt als hätte der Kommissionär vom Kommittend gekauft und an den Dritten weiterverkauft, obwohl er eben nicht eingekauft hat.

    Woher weiß man aber, dass Greenhorn Pfölanzen verkauft?
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #6 23. November 2018
  8. hansfranz
    hansfranz Erfahrener Benutzer
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    Keine Ahnung woher die Pflanzen stammen. Vermutlich sollte dort einfach nur "Ware" stehen ;)
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #7 6. Dezember 2018
  9. LaraMausi
    LaraMausi Benutzer
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    Schau dir auch mal A 3.1 Abs. 3 S. 7 f. UStAE wegen rechtsgeschäftlosem Verbringen wg. Hin- und Rücllieferung an.
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #8 8. Dezember 2018
  10. riese
    riese Super-Moderator
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    Hallo zusammen,

    "der Kommissionär wird nicht Eigentümer der Ware" ist relativ zu sehen. An- und Verkauf fallen in den gleichen Moment. Die Zeit, in der die Ware Eigentum des Kommissionärs wird, ist gleich null.

    Am einfachsten ist, er stellt dem Kommittenden eine Gutschrift aus.

    Gruß
    Rainer
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #9 9. Dezember 2018
  11. Vox
    Vox Erfahrener Benutzer
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    Wenn Du doch selbst zu dem Schluss kommst, der Kommissionär tritt für eine Zeitspanne von 0 in das Eigentum ein, gibt es nichts zu relativieren.

    Dass das UStG wegen der steuerlichen Behandlung eine Lieferung zwischen Kommittenden und Kommissionär vorsieht ändert nichts an den Eigentumsverhältnissen.
     
    Hallo! -Kommission- Beitrag #10 11. Dezember 2018
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