Hallo aus Köln

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  1. Frank2020
    Frank2020 Neues Mitglied
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    Ein freundliches Hallo an alle hier im Forum,

    ich möchte mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Frank und ich
    wohne in Köln. Gelernt habe ich IT-Systemkaufmann und habe somit schon etwas mit Buchhaltung zu tun gehabt. Ich war auch schon einige Jahre in der Geschäftsleitung einer GmbH tätig. Jedoch hat dort Vieles der Steuerberater gemacht. Und außerdem liegt das über 20 Jahre zurück und ich muss zugeben, dass ich mich kaum noch an das alles erinnern kann. Denn die letzten 20 Jahre habe ich völlig andere Sachen gemacht.

    Ich bin mich seit Wochen intensiv am einlesen und die Erinnerung kommt langsam zurück.

    Der Grund dafür, dass ich mich damit jetzt beschäftige ist, dass ich eine UG gründen möchte bzw. der Notartermin ist jetzt ein paar Tage her.
    Mir ist klar, dass es nicht optimal ist, aber ich muss zunächst ohne Steuerberater anfangen. Ich starte mit dem Vorhaben ganz , ganz langsam und ohne Anlagevermögen und Abschreibung usw... ich habe nicht vor etwas sehr kompliziertes zu buchen .... Ich traue mir zu, dass ich die Umsatzsteuervoranmeldung selber hin bekomme. Ich möchte die ersten Eingangsrechnungen wie Kosten einer Homepage usw. selber buchen und paar Internetseiten erstellen und erst mal anfangen. Sobald die ersten Gewinne da wären oder es komplizierter wird, würde ich sofort einen Steuerberater beauftragen. Aber jetzt würde ich gerne das Unternehmen erst mal selber auf die Beine stellen. Oder anders gesagt ich muss erst mal so anfangen bis was rein kommt. Die 5-10 Buchungen im Monat müssten doch mit meinen Vorkenntnissen möglich sein. Auch wenn ich einiges an „Nachhilfe“ brauche. Ich habe dieses tolle Forum hier gefunden. Besonders schön finde ich hier den freundlichen Umgang miteinander und ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.



    Als Stammkapital habe ich 1500€ gewählt, damit nach Buchung der Gründungskosten nicht sofort die Überschuldung droht. Als Buchhaltungsprogramm hat mir Debitoor am besten gefallen. Auch von den Schnittstellen her. Mir ist klar, dass es aus Datenschutzgründen nicht optimal ist, wenn alles online auf irgendeinem Server liegt. Aber das was ich hier starte ist erst mal so klein, dass es darauf wirklich (für den Moment) nicht ankommt. Und außerdem sei mal dahin gestellt, ob ein einzelner pc im Büro wirklich sicherer ist als ein professionell abgesichertes System. Ok ich möchte es hier im ersten Posting auch nicht zu lang werden lassen. Aber eine Frage hätte ich noch. In naher Zukunft wird das Finanzamt die Eröffnungsbilanz fordern und mir ist nicht klar, was ich da genau machen muss. Soweit ich gelesen habe, soll diese Eröffnungsbilanz den Tag des Notartermins widerspiegeln? Kann das sein? In dem Fall wäre alles auf „0“ ? Kosten vor Gründung gab es keine. Nur die Gründungskosten (Notar, Handelsregister,Gewerbeanmeldung) soll die UG wie im Musterprotokoll beschrieben bis 300€ übernehmen. Aber die sind ja am Tag des Notartermins noch nicht angefallen.



    Ich habe hier mal angehangen was Debitoor mir auswirft. Ist das wirklich so gedacht? Alles auf null? Und dann ergänze ich das noch mit Name des Geschäftsführers, Name des Unternehmens, Datum, Adresse, emailadresse …. kann ich das so machen? Wie ich gelesen habe sind wohl so viele Angaben garnicht nötig. Aber wenn Debitoor mir das auswirft und ich das nehmen könnte, dann wäre es für mich das Einfachste.

    Danke für eure Hilfe.



    Viele Grüße

    Frank

    Bilanz1.JPG
     
    Hallo aus Köln Beitrag #1 7. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2018
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  3. wp2015
    wp2015 Erfahrener Benutzer
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    Und nun?
    Das wäre noch zu prüfen. Und ggf. KSK beachten.
    Viel Erfolg mit Erfassungsbogen, JA, Steuererklärungen, ebilanz, Bundesanzeiger usw.
     
    Hallo aus Köln Beitrag #2 8. Februar 2018
  4. Frank2020
    Frank2020 Neues Mitglied
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    Hallo wp2015,

    danke, dass du den riesen Text von mir gelesen hast und für die Antworten.
    Ich behaupte ja nicht das alles schon zu können. Ich erschrecke mich aber auch nicht
    vor den Aufgaben. Ich werde mich nach und nach mit den einzelnen Punkten beschäftigen und alles was ich nicht schaffe muss ich halt an einen Steuerberater übergeben.
    Es soll ja auch nicht so bleiben. Ich möchte nur jetzt erst mal ohne Steuerberater starten.
    Die grundsätzlichen Abläufe und Begriffe sind mir ja bekannt.

    Jetzt geht es erst mal um die Eröffnungsbilanz und wenn ich das Geld dafür sparen kann, dann ist das doch schon was. Wenn ich den Erfassungsbogen nicht verstehe, dann kann ich damit noch immer zum Steuerberater gehen.

    Mittlerweile habe ich weitere Infos im Netz gefunden. Mir ist das alles jetzt klarer geworden.


    Auf einer Seite wird beschrieben, dass die 300€ die die UG von den Gründungskosten trägt als -300€ Jahresfehlbetrag aufgeführt werden. Und da drunter direkt „Sonstige Rückstellungen 300€ „.

    Was hat das zu bedeuten? Macht man das so? Ist das ein neues Gesetzt das so zu machen? Auf allen anderen Seiten wird das nicht so gemacht.
    Oder Spielt das keine Rolle wie man das macht?



    Viele Grüße
    Frank
     
    Hallo aus Köln Beitrag #3 8. Februar 2018
  5. Kassandra
    Kassandra Erfahrener Benutzer
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    Hallo Frank,

    hast du die Hinweise von wp2015 denn verstanden?

    Stammkapital und ggfs. Ausstehende Einlagen sollte die Eröffnungsbilanz schon enthalten.
    Ein Jahresfehlbetrag hat da wohl eher nichts zu suchen.

    Übrigens kann es wesentlich teurer werden, eine falsche Eröffnungsbilanz abzugeben als ein paar Euros in einen Stb. zu investieren.

    Viele Grüße
    Kassandra
     
    Hallo aus Köln Beitrag #4 9. Februar 2018
  6. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Warum?
     
    Hallo aus Köln Beitrag #5 9. Februar 2018
  7. Frank2020
    Frank2020 Neues Mitglied
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    Vielen Dank für die Antworten.
    Ich bereite mich im Moment ja nur vor. Und ich habe wirklich schon einiges an Erfahrung.
    Zunächst weiss ich noch nicht, ob mein Finanzamt die EB elektronisch oder Schriftlich haben möchte.
    Wenn es elektronisch ist, dann muss ich mir das noch angucken. Aber wenn es schriftlich ist,
    dann gehe ich da hin ,stelle mich bei den Leuten freundlich vor und frage sie ob das richtig ist.
    Und glaub mir, zumindest bei unserem FA geht das und das ist alles kein Problem.
    Natürlich möchte ich das so weit als möglich korrekt haben. Ich habe das schon einige Male in meinem Leben
    so gemacht und es hat immer gut funktioniert mit dem FA. Einmal habe ich den Bogen zur steuerlichen Erfassung falsch ausgefüllt.
    Die Frau vom FA war etwas sauer und sprach von einer "Totsünde" was ich da gemacht habe. Dann habe ich das schnell vor Ort
    korrigiert und alles war ok... Solange bei den Fehlern kein Berugsversuch vorliegt oder ein finanzieller Schaden entsteht , dann kann man zumindest in unserem FA mit den Leuten reden. Die helfen einem gerne. Natürlich sollte man sich schon vernünftig vorbereiten und da habe ich ja jetzt hier im Forum Hilfe bekommen. Streng sind die z.B. bei verspäteter Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung... Weil das ja nicht durch "Unwissenheit" kommt sondern durch "Schlamprei"... Da lassen die auch nicht mit sich reden...

    Wenn sich das natürlich geändert hat und man da keinen mehr sprechen kann usw.. und man alles blind abgeben muss, dann werde ich nochmal neu überlegen. Aber wenn das noch immer wie früher ist, dann mache ich es so wie beschrieben. Bisher habe ich immer alle Bearbeiter beim FA persönlich gekannt, mich da vorgestellt, und es gab nie Probleme.

    Noch mal vielen Dank für die Hilfe. Wie ihr euch vorstellen könnte, habe ich noch viele Fragen, dazu schreibe ich dann neue Beiträge. Nicht hier in der "Vorstellung"....

    Viele Grüße
    Frank
     
    Hallo aus Köln Beitrag #6 10. Februar 2018
  8. wp2015
    wp2015 Erfahrener Benutzer
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    Du stellst dich im Kölner FA bei den einzelnen Mitarbeitern persönlich vor und besprichst mit denen deine offenen Fragen?
     
    Hallo aus Köln Beitrag #7 10. Februar 2018
  9. riese
    riese Super-Moderator
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    Alaaf!

    In Deiner Bilanz vermisse ich Daten. Hast du noch nichts eingegeben oder steht das womöglich noch alles im Stapel?

    Ich halte übrigens von diesen ganzen Online-Buchführungen gar nichts. Du und nicht irgendein Provider ist nämlich dafür verantwortlich, dass die Daten 10 Jahre vorgehalten werden. "Ich konnte ja nicht damit rechnen, dass der pleite geht" kann Dich später nicht entlasten. Du gingest trotzdem nach §283b StGB in den Kahn. :(

    Gruß
    Rainer
     
    Hallo aus Köln Beitrag #8 10. Februar 2018
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