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Zuschuss zur Monatskarte, wenn diese teurer als 44 Euro ist: Sachbezug oder Zuschuss

Diskutieren Sie Zuschuss zur Monatskarte, wenn diese teurer als 44 Euro ist: Sachbezug oder Zuschuss im Lohn und Gehalt Forum im Bereich Lohnabrechnung / Lohnbuchhaltung; Hallo zusammen, ich habe bereits diverse Foreneinträge zu diesem Thema gelesen, weiß aber immer noch nicht, wie ich in meiner Situation idealerweise...

  1. amauss
    amauss Benutzer
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    Hallo zusammen,

    ich habe bereits diverse Foreneinträge zu diesem Thema gelesen, weiß aber immer noch nicht, wie ich in meiner Situation idealerweise vorgehen soll. Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte...

    0. Ausgangslage:
    ----------------
    Ich bin Freiberufler, habe zwei Angestellte, mache trotzdem EÜR, buche aber Einnahmen und Ausgaben mit dem SKR03-Kontenrahmen selbst. Für die Lohnbuchhaltung habe ich ein externes Lohnbüro.
    Ich lebe in Berlin, hier kostet eine Monatskarte AB im Abo 63,42 Euro/Monat (inkl. MwSt.), d.h. 761,00 Euro/Jahr.
    Mein Mitarbeiter lebt ca. 8km vom Arbeitsort entfernt, d.h. bei der Pauschalierung in Höhe des Werbungskostenabzugs könnte ich "lediglich" 220Tage*8km*0,30Euro=528 Euro im Jahr ansetzen - was weniger ist als die Kosten für die Monatskarte. :-(

    Grundsätzlich stellt sich mir auch die Frage ob ich in diesem Zusammenhang etwas kaufen muss oder ob es nicht auch der Arbeitnehmer kaufen kann. Falls ich z.B. die Monatskarte im Jahresabo erwerben würde, wäre es ja blöd, wenn der Mitarbeiter während der Laufzeit des Abos ausscheiden würde... gleichzeitig will ich natürlich vermeiden, jeden Monat händisch am Automaten das Ticket für den Mitarbeiter zu kaufen... idealerweise wäre für mich, dass der Arbeitnehmer selber für den Kauf des Tickets verantwortlich ist - wahrscheinlich passt das aber nicht zum Konzept Sachbezug (44 Euro)...

    Diesen Link habe ich übrigens bereits gelesen: Fahrtkostenzuschüsse | Personal Office Premium | Personal | Haufe

    1. Meine Fragen:
    ------------------
    a) Ist es eurer Meinung nach eher sinnvoll, hier über den lohn- und sozialversicherungsfreien Sachbezug von 44 Euro im Monat zu gehen oder eher einen Zuschuss in Höhe des Werbungskostenabzugs zu gewähren und diesen dann pauschal mit 15 Prozent zu versteuern? Oder ist das mit der Höhe des Werbungskostenabzugs zu kompliziert gedacht und ich würde hier die Ticketkosten in Höhe von 63,42 Euro ansetzen?

    b) Variante Sachbezug:
    Angenommen, ich wähle die Variante Sachbezug und schließe mit der BVG ein Jahresabo ab, das monatlich mit 63,42 Euro abgerechnet wird, d.h. ich kaufe das Monatsticket für meinen Mitarbeiter.
    In der Lohnabrechnug wird der 44 Euro Sachbezug dargestellt und der Mitarbeiter bekommt von seinem Nettolohn die Diffferenz zum Monatspreis, d.h. 18,42 Euro, abgezogen.
    Ist das so richtig?
    Was muss ich bei den Belegen beachten? Muss ich dann hier jeweils die alte Monatskarte ablegen?

    c) Variante Zuschuss (ggf. in Höhe des Werbungskostenabzug):
    Angenommen ich nehme die Variante Zuschuss in Höhe des Werbungskostenabzugs bzw. in Höhe des Tickets: Muss ich hier überhaupt das Ticket kaufen bzw. mir vom Mitarbeiter belegen lassen, dass er sich das Ticket kauft. Oder kann ich "einfach" den Monatsbetrag ansetzen und dann mit 15% pauschal versteuern?

    Vielen Dank!
    Alexander
     
    Zuschuss zur Monatskarte, wenn diese teurer als 44 Euro ist: Sachbezug oder Zuschuss Beitrag #1 17. Mai 2018 um 21:07 Uhr
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Zuschuss zur Monatskarte, wenn diese teurer als 44 Euro ist: Sachbezug oder Zuschuss

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