Domain&Steuern: Auch der Staat will seinen Anteil

Diskutieren Sie Domain&Steuern: Auch der Staat will seinen Anteil im Jahresabschluss Forum im Bereich Buchführung / Buchhaltung; In wohl keinem anderen Land der Welt gibt es soviel steuerrechtliche Vorschriften und entsprechende Fachliteratur wie in Deutschland. Böse Zungen...

  1. Stanley
    Stanley Erfahrener Benutzer
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    In wohl keinem anderen Land der Welt gibt es soviel steuerrechtliche Vorschriften und entsprechende Fachliteratur wie in Deutschland. Böse Zungen behaupten, das läge vor allem daran, dass jede (neue) Regierung sich an einer »Großen Steuerreform« versuche, im Ergebnis aber nur Flickschusterei dabei herauskomme. Es liegt in der Natur der Sache, dass mit jeder dieser Gesetzesnovellen das Steuerrecht noch komplizierter wird und weitere unzählige Regalmeter an Fachliteratur entstehen.

    Umso mehr erstaunt es daher, dass der Gesetzgeber genauso wie auch die Rechtsprechung und die Fachliteratur im Bezug auf das Thema »Domains und Steuern« bisher sehr zurückhaltend war. Insbesondere Regelungen, die speziell auf die Besonderheiten von Aktivitäten im Zusammenhang mit Domains zugeschnitten sind, sucht der Steuerzahler vergeblich. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass er sich hier in einem rechtsfreien Raum befindet, auf den der jeweilige Finanzminister keinen Zugriff hat. Vielmehr sind die Aktivitäten im Zusammenhang mit Domains mangels spezialgesetzlicher Regelungen anhand der allgemeinen steuerrechtlichen Vorschriften zu beurteilen.

    Dabei sind aus steuerrechtlicher Sicht vor allem die Registrierung von Domains sowie deren Verkauf und Verpachtung (Domain-Handel) von besonderem Interesse. Durch die Registrierung einer Domain durch einen Provider bei der DENIC entsteht ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht kann anschließend – wenn der Kunde die Domain nicht selbst nutzen möchte – Gegenstand eines Kaufvertrages oder Pachtvertrages sein. Für eine steuerrechtliche Betrachtung dieser verschiedenen Aktivitäten kommt die größte praktische Bedeutung natürlich den Ertragsteuern (Einkommensteuer, Köperschaftsteuer) und der Umsatzsteuer zu. Die staatlichen Einnahmen aus diesen Steuern decken immerhin fast 60% des Steueraufkommens in Deutschland ab.

    Um hier ein wenig mehr Licht ins Dickicht zu bekommen, haben wir in der Neuausgabe des beliebten »Ratgeber Domain-Namen«, der umfangreicher und aktualisiert als 376 Seiten starkes »Hanbuch Domain-Namen« Mitte Dezember im Handel für EUR 29,95 zu haben sein wird, ein ganzes Kapitel den steuerrechtlichen Fragen gewidmet. Und dieses Kapitel gibt es eklusiv und kostenfrei zum Download im PDF-Format.

    DOWNLOAD: http://www.domain-recht.de/magazin/domain-steuern.pdf

    QUELLE: http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=109

    Gruß,

    Stanley
     
    Domain&Steuern: Auch der Staat will seinen Anteil Beitrag #1 22. Juli 2004
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