1. Hallo Gast,

    wir werden demnächst unsere Nutzungsbedingungen aktualisieren.

    Spätestens ab dem 25.05.2018 wird eine Nutzung des Forums auf Grund gesetzlicher Vorgaben erst ab dem vollendeten 16. Lebensjahr möglich sein.

    Konten von Nutzern die nicht mindestens 16 Jahre alt sind werden wir ab diesem Zeitpunkt löschen.

    Falls Du ein Geburtsdatum eingetragen hast (die Angabe ist optional) und dieses ist nicht korrekt, so würden wir dich bitten dieses zu korrigieren.
    Information ausblenden

Rechtsanwaltgebühr

Diskutieren Sie Rechtsanwaltgebühr im Allgemeine Fragen zum Rechnungswesen Forum im Bereich Buchführung / Buchhaltung; Hallo, hab im Vorjahr RA-Kosten 813,43 incl. Vst an Kred. geb. Nun kam ein Kostenfestsetzungsbeschl. über: 807,79 RA-Kosten 58,23 Verzugszinsen...

  1. karin
    karin Neues Mitglied
    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    hab im Vorjahr RA-Kosten 813,43 incl. Vst an Kred. geb.
    Nun kam ein Kostenfestsetzungsbeschl. über:
    807,79 RA-Kosten
    58,23 Verzugszinsen
    21,10 Gerichtsvollz. kosten.
    Mir ist unklar wie verbucht wird.
    Wird die urspr. Buchung storniert u. lt. Kostenfestg. (o.St.) gebucht?
    Kann mir bitte jemand mit einem Buchhungssatz helfen?
    Mit freunlichen Grüßen
    Karin
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #1 26. Juli 2004
  2. Anzeige
     
  3. Bibi
    Bibi Erfahrener Benutzer
    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo,
    1. was hattest Du für eine Buchungsgrundlage für Deine erste Buchung?
    2. ist das Vorjahr bereits abgeschlossen?
    Es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Um Dir eine saubere Lösung mit entsprechender Erklärung zu liefern, wäre es schön, wenn Du das noch eben schreiben könntest.
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #2 26. Juli 2004
  4. karin
    karin Neues Mitglied
    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    0
    Rechtsanwaltsgeb.

    Hallo Bibi,
    ich buche mit SKR03. Das Vorjahr ist noch nicht fertiggestellt.
    Wir erhielten 2003 eine Kostenrechnung über
    Prozeßgebühren, Geb.u.Auslagen 701,36
    zuzügl. 16%MWST 112,20
    Gebucht wurden 813,56 Kto. 4950 / Kred.
    (Kosten sind von uns zu tragende, entstanden aus einem Rechtstreit)
    Da die Ra-Kosten noch nicht beglichen wurden, erhielten wir 2004 vom Amtsgericht einen Kostenfestsetzungsbeschluss über 807,79 zu verzinsen mit 5%, dazu kommen noch Mahnauslagen.
    Vielen Dank für die Hilfe.
    Gruß, Karin
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #3 27. Juli 2004
  5. karin
    karin Neues Mitglied
    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    hab jetzt noch so ein Fall wie oben beschrieben, jedoch ist die urspr. Rg. aus 2002 und die Bilanz schon erstellt. Die Rg. incl. Kosten wurden 2004 bezahlt. Wie ist hier vorzugehen?
    Viele Grüße
    Karin
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #4 27. Juli 2004
  6. Bibi
    Bibi Erfahrener Benutzer
    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Karin,
    also erst einmal den ersten Fall:
    Auf Deinem Konto Rechtskosten (4950) muss in 2003 der Betrag in Höhe von 701,36 stehen, auf dem Konto Vorsteuer (1570 ?) 112,20 beides im Soll und auf dem Kreditor 813,56. Wenn das nicht so ist, würde ich die Buchung stornieren und entsprechend berichtigen. Da dieser Betrag von Euch noch nicht gezahlt wurde, habt Ihr per 31.12. noch eine Verbindlich-keit in der Höhe, die Kosten sind bereits periodengerecht in dem Jahr der Entstehung erfasst. In diesem Jahr musst Du nun die Differenz nacherfassen. Dazu wird der Kostenfestsetzungsbeschluss als Beleg herangezogen. Sofern die Differenz auch Rechtskosten betrifft, ist das selbe Konto zu bebuchen. Vorsteuer darfst Du nur dann buchen, wenn ein separater Betrag ausgewiesen ist. Zu zahlende Mahnauslagen entweder ebenfalls in die Rechtskosten oder sonstige betriebliche Aufwendungen. Die erste Buchung ist nicht zu stornieren, weil Du nach einem in 2003 vorliegenden Beleg gebucht hast, die Kosten gehören in das Vorjahr, weil sie dort entstanden sind.
    Bei der Beantwortung meiner Frage, bin auf Grund Deiner Darstellung davon ausgegangen, dass Euer Betrieb seine Einkünfte nicht nach 4.3 EStG ermittelt. Deinen nächsten Fall lese ich jetzt und beantworte ihn dann.
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #5 30. Juli 2004
  7. Bibi
    Bibi Erfahrener Benutzer
    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Karin,
    bei der Geschichte ist genauso zu verfahren.
    Mein Hinweis aus meiner ersten Antwort bezog sich darauf, dass in derartigen Fällen oftmals auch Rückstellungen gebildet werden. Deshalb hatte ich nach der Buchungsgrundlage der ersten Rechnung gefragt. Dann hätte nämlich anders gebucht werden müssen. Beachte bitte, dass man ohne Einsicht in die Belege und nur auf Darstellung hier im Forum nur beschränkt und möglichst allgemeingültig Auskunft erteilen kann. Grundsätzlich ist immer zu klären. Wie wurde die erste Buchung auf welcher Grundlage gemacht. In der Regel wird die Bilanz entweder von einem oder mehreren Mitarbeitern bei Euch erstellt, oder von einem Steuerberater. Eventuell wird die Bilanz noch durch Wirtschaftsprüfer geprüft. In solchen von Dir beschriebenen Fällen solltest Du Dich nicht scheuen bei einem von diesen nachzufragen, wie das gebucht werden muss. In der Regel sind Dir die Leute sogar dankbar dafür, weil sie später weniger Aufwand haben.
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #6 30. Juli 2004
  8. Bibi
    Bibi Erfahrener Benutzer
    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Karin,
    bei der Geschichte ist genauso zu verfahren.
    Mein Hinweis aus meiner ersten Antwort bezog sich darauf, dass in derartigen Fällen oftmals auch Rückstellungen gebildet werden. Deshalb hatte ich nach der Buchungsgrundlage der ersten Rechnung gefragt. Dann hätte nämlich anders gebucht werden müssen. Beachte bitte, dass man ohne Einsicht in die Belege und nur auf Darstellung hier im Forum nur beschränkt und möglichst allgemeingültig Auskunft erteilen kann. Grundsätzlich ist immer zu klären. Wie wurde die erste Buchung auf welcher Grundlage gemacht. In der Regel wird die Bilanz entweder von einem oder mehreren Mitarbeitern bei Euch erstellt, oder von einem Steuerberater. Eventuell wird die Bilanz noch durch Wirtschaftsprüfer geprüft. In solchen von Dir beschriebenen Fällen solltest Du Dich nicht scheuen bei einem von diesen nachzufragen, wie das gebucht werden muss. In der Regel sind Dir die Leute sogar dankbar dafür, weil sie später weniger Aufwand haben.
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #7 30. Juli 2004
  9. karin
    karin Neues Mitglied
    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    0
    Rechtsanwaltskosten

    Hallo Bibi,
    vielen Dank für die schnelle Hilfe.
    Unser Steuerberater ist nur sehr schlecht zu erreichen, deswegen bin ich
    froh das es euch gibt.
    Nun zum Sachverhalt, ich bin etwas verwirrt wegen deines Zitats:
    "Bei der Beantwortung meiner Frage, bin auf Grund Deiner Darstellung davon ausgegangen, dass Euer Betrieb seine Einkünfte nicht nach 4.3 EStG ermittelt."
    - wir erstellen eine BILANZ zum Jahresende -

    Zitat:
    "Auf Deinem Konto Rechtskosten (4950) muss in 2003 der Betrag in Höhe von 701,36 stehen, auf dem Konto Vorsteuer (1570 ?) 112,20 beides im Soll und auf dem Kreditor 813,56. Wenn das nicht so ist, würde ich die Buchung stornieren und entsprechend berichtigen"

    Hab hierzu jetzt noch zwei fragen:
    Hier nochmal ein Beisp., um Sicher zu gehen:
    z.B. Kostenfestsetzungsb.(keine St. ausgewiesen) in 2004 HÖHER als 701,36, dann Diff. noch nachbuchen auf 4950. Falls NIEDRIGER dann Diff. ausbuchen.

    Hab eine RA-Rechnung aus 2002 die in '02 nicht gebucht wurde (d.h. die VST ist auch nicht erfasst)
    Kann die in '04 nachgebucht werden u. gibt es ein spezielles Kto. für Verbuchung der "alten" VSt?

    Viele Grüße, Karin
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #8 10. August 2004
  10. Bibi
    Bibi Erfahrener Benutzer
    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Karin,
    da ihr eine Bilanz erstellt, kannst Du meinen Hinweis auf 4.3 EStG vergessen.
    Das andere hast Du auch richig verstanden. Wichtig ist halt, dass man Vorsteuer nur dann buchen und deshalb auch nur dann abziehen darf, wenn sie gesondert ausgewiesen ist, aber das ist Dir jetzt ja klar.
    Den Beleg aus 2002 kannst Du so durchbuchen, für die Vorsteuer würde ich kein gesondertes Konto nehmen. Die Rechnung würde ich, sofern sie nicht geringfügig ist, als periodenfremden Aufwand buchen, denn sie gehört nicht in die Rechtskosten des laufenden Jahres.
     
    Rechtsanwaltgebühr Beitrag #9 10. August 2004
  11. Anzeige
     
Thema:

Rechtsanwaltgebühr

  1. Hallo Gast,

    wir werden demnächst unsere Nutzungsbedingungen aktualisieren.

    Spätestens ab dem 25.05.2018 wird eine Nutzung des Forums auf Grund gesetzlicher Vorgaben erst ab dem vollendeten 16. Lebensjahr möglich sein.

    Konten von Nutzern die nicht mindestens 16 Jahre alt sind werden wir ab diesem Zeitpunkt löschen.

    Falls Du ein Geburtsdatum eingetragen hast (die Angabe ist optional) und dieses ist nicht korrekt, so würden wir dich bitten dieses zu korrigieren.
    Information ausblenden