Gründungskosten in Eröffnungsbilanz

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  1. andreas1979
    andreas1979 Neues Mitglied
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    Wie verbucht man Gründungskosten in der Eröffnungsbilanz korrekt? Angenommen der Notar verlangt Vorkasse vom Gesellschafter in Höhe von 500 € zzgl. 95 € Umsatzsteuer, im Gesellschaftsvertrag ist aber die Übernahme der Gründungskosten bis maximal 2.5000 € durch die Gesellschaft geregelt. Zusätzlich kommt zwei Wochen nach dem Notartermin eine Rechnung des Registergerichts über 150 €.

    Wenn das Stammkapital einer GmbH in voller Höhe eingezahlt wird, lauten die ersten Eröffnungsbilanzbuchungen in SKR03:

    (9000) Saldenvorträge Sachkonten 25.000 an (0800) Gezeichnetes Kapital 25.000
    (1000) Bank an 25.000 (9000) Saldenvorträge Sachkonten 25.000

    Wie lauten die Buchungssätze für die Notarkosten und die Umsatzsteuer? Gehört die Rechnung des Registergerichts in die Eröffnungsbilanz?
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #1 19. Juni 2017
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  3. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Das Thema hab ich schon lange abgehakt.

    Du hast recht, die Kosten müssten in die EB.

    Also

    Gründungskosten (6825) und Vorsteuer Folgejahr (1434) an Verbindlichkeiten.

    Macht aber niemand und es stört sich auch keiner an einer falschen EB.

    Daher einfach ins Laufende einbuchen. Die EB hat dann links die Bank und rechts das Stammkapital. Das wirft am Ende weniger Fragen auf als eine zutreffende EB.
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #2 20. Juni 2017
  4. andreas1979
    andreas1979 Neues Mitglied
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    Danke für die Antwort. Allerdings muss in den Eröffnungsbilanzbuchungen stets einmal (9000) Saldenvorträge Sachkonten vorkommen. Ich hab habe mehrere Buchungsvarianten ausprobiert, bekomme von meinem Buchhaltungsprogramm allerdings stets die Fehlermeldung, die Eröffnungsbilanz sei nicht ausgeglichen. Deshalb muss ich noch einmal nach den sauberen Buchungssätzen fragen.
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #3 20. Juni 2017
  5. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Na die ersten hattest du doch schon zutreffend benannt.
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #4 20. Juni 2017
  6. riese
    riese Super-Moderator
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    Hallo Andreas,

    um in einer EB eine Verbindlichkeit oder Rückstellung auszuweisen, müsste man Aufwand in einer Periode buchen, die vor der Aufstellung dieser EB liegt.Also Tinnef. In die EB kann man nur Vermögen oder Schulden schreiben, das in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Stammkapital steht (z.B. eine Sacheinlage oder eine Barzahlung beim Notar).

    Gruß
    Rainer
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #5 21. Juni 2017
  7. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Dieses Thema hatten wir bereits vor Jahren hier. Hast du immer noch nicht in die blaue Bibel geguckt zu 247 oder 243 HGB?

    Die Aufwendungen gehören in die GuV, nicht in die Bilanz. Hier wird eine Bilanz aufgestellt.

    Aber damals wie heute ist es wurscht, niemand stört sich an der Verletzung der GoB in der Eröffnungsbilanz. Ich finde nur, man sollte wissen, dass fast alle EBs falsch sind und dass man bei der Abgabe einer richtigen EB mehr Fragen aufwirft.
     
    Gründungskosten in Eröffnungsbilanz Beitrag #6 21. Juni 2017
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