Einwegbecher Kiosk

Diskutieren Sie Einwegbecher Kiosk im Allgemeine Fragen zum Rechnungswesen Forum im Bereich Buchführung / Buchhaltung; Hallo zusammen , wohin packt man denn sinnigerweise Einwegbecher für Kaffee an einem Kiosk (größere Mengen) Verpackungsmaterial oder ist das nicht...

  1. peterbln
    peterbln Erfahrener Benutzer
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    Hallo zusammen , wohin packt man denn sinnigerweise Einwegbecher für Kaffee an einem Kiosk (größere Mengen)

    Verpackungsmaterial oder ist das nicht eher Materialaufwand/warenaufwand -man verkauft das "Zeugs" ja mit .

    Grüße Peter
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #1 15. Mai 2018
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  3. sebacon
    sebacon Erfahrener Benutzer
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    Hallo Peter, hmm das ist in der Tat so eine Sache.

    Sogenannte Innenverpackungen sind klassischer Materialaufwand in der GuV, wenn ein Unternehmen jetzt Schoklade herstellt und die Tafeln verpackt , gehört diese Verpackung zum Materialaufwand .
    Würde man dieses Material nicht verbrauchen , gehört es in der Bilanz zu den Hilfsstoffen.

    Außenverpackungen - also Kartons , Folie um die Palette wären dann sonstige betrieblicher Aufwand , also das Standardkonto Verpackungsmaterial (6710 im skr04) ist dort geschlüsselt.
    In der Bilanz wären das eher Betriebsstoffe ,würde ich jedenfalls so sehen.

    Zu den Kaffeebechern : man könnt hier wohl in beide Richtungen argumentieren.
    Ich persönlich würde es zum Materialaufwand zählen , du verkaufst Kaffee im Becher, das ist die Ware, ohne Becher ist das alles nicht verkaufsfähig (aber ich vermute die meisten würden es schamlos aufs Verpackungsmaterialkonto buchen ;;)

    lg, Siggi

    PS.ich hatte eine ähnliche GuV-Ausweis Diskussion vor Jahren mal beim Thema Eiswürfel , die in die leckeren Mixgetränke geworfen werden.
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #2 15. Mai 2018
  4. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Richtig. Wo auch sonst?
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #3 16. Mai 2018
  5. riese
    riese Super-Moderator
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    Hallo Roland,

    man kann die Sch.. ja auch einlagern. Macht allerdings nur Sinn, wenn eine Lieferung nicht innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht wird. Nur um das Zeug aus dem Lager auch wieder rauszukriegen, müsstest Du entweder eine PLU "Pappbecher 0,2 l" anlegen oder den Verbrauch durch Inventur ermitteln. Doppelter Buchungsaufwand für den Fall, dass am 31.12. 10 Stück davon in der Ecke liegen. ;)

    Gruß
    Rainer
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #4 16. Mai 2018
  6. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Also wenn so ein Einweg-Pappbecher nicht eben 100 Euro pro Stück kostet, würde ich staddessen lieber zehn Minuten länger schlafen.
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #5 17. Mai 2018
  7. sebacon
    sebacon Erfahrener Benutzer
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    Ich wage die Behauptung viele werden den Einwegbecher in den sonstigen betrieblichen Aufwand packen , also auf dem Konto Verpackungsmaterial /Kosten der Warenabgabe, genauso wie Pappschalen für die Pommes , Plastegabeln etc...das dürfte sogar das Standardkonto in den Kanzleien sein , die mit BMW (Bäcker, Metzger, Wirte ) zu tun haben

    lg, Siggi
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #6 18. Mai 2018
  8. Roland21
    Roland21 Erfahrener Benutzer
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    Kann ich auch mit leben. Würde ich nicht beanstanden.

    Steuerlich ist es eh wuppe und handelsrechtlich - wenn überhaupt nötig - ist es unwesentlich.
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #7 18. Mai 2018
  9. peterbln
    peterbln Erfahrener Benutzer
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    Vielen Dank für eure Beiträge. Ich entnehme dem , es wäre richtig es im Materialaufwand in der GuV auszuweisen , aber wie so oft, es juckt natürlich keinen wenn es im sonst.betriebl. Aufwand landet.
    (aber da ich nebenher für den Bibu lerne , ist das immer gut zu wissen, wie es theoretisch rchtig wäre)

    Danke, Peter

    .
     
    Einwegbecher Kiosk Beitrag #8 18. Mai 2018
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