Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV

Diskutieren Sie Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV im Wie lautet der Buchungssatz? Forum im Bereich Buchführung / Buchhaltung; SKR 03 Bilanzierer Soll-Versteuerung OPOS-Buchhaltung Hallo, die Buchhalterin einer Firma bucht die Debitoren selber ein. Steuerbüro muss die...

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    SKR 03
    Bilanzierer
    Soll-Versteuerung
    OPOS-Buchhaltung

    Hallo,

    die Buchhalterin einer Firma bucht die Debitoren selber ein. Steuerbüro muss die Kreditoren & Rest verbuchen.

    Die Gutschriften bei einem größeren Onlineshop werden in einem Posten auf der Bank gutgeschrieben. Darin enthalten sind zig (wenn nicht hunderte) Erlöse.

    Die Buchhalterin möchte jeden einzelnen Debitor auf OPOS buchen. Sie legt Konten an und seit neuestem werden diese auf ein Verrechnungskonto im Bereich 1360 gegengebucht.

    Debitorkonto/Erlös
    Verrechnungskonto/Debitor (bei Geldeingang)

    Bis dato alles paletti.


    Nun meine Frage, da diese Vorgehensweise neu ist. Früher wurde alles gegen Bank gebucht (wahnsinn). Das neu angelegte Verrechnungskonto erscheint beim Steuerberater - der die Daten einspielt - mit einem DATEV-Schlüssel. Und zwar das "40" (Umkehrschlüssel Automatikkonto).
    Ich denke mal, dass dies für das Konto 1360 (das normalerweise ja keine Funktion beinhaltet) unproblematisch ist. Wäre dies ein Automatikkonto wie bspw. das 3400 (Wareneingang mit 19% VSt) wäre das MEGA-doof.

    Bitte um Bestätigung, dass sich dieser "40"-er Schlüssel auf dem 1360 Verrechnungskonto nicht auswirkt. Nicht, dass er im Erlösbereich was verursacht, was wirklich große (negative) Konsequenzen hätte.

    Lange Frage, ich weiss. Wäre euch aber um die Bestätigung wirklich sehr dankbar.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #1 28. August 2013
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  3. elo
    elo Erfahrener Benutzer
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    Der 40er Schlüssel ist normalerweise Aufhebung der automatischen Steuererrechnung. Meinst du das?

    Solange du kein Automatikkonto erwischt, ist es kein Problem. Meine Vermutung ist aber, das dies aus irgendwelchen Gründen die Skontobuchungen betreffen könnte. Wie wird Skonto gebucht?

    Nur mal so aus der Praxis: Onlineshops ist normalerweise sinnlos, für jeden Einmalkunden OPOS anzulegen. Hier würde ich über Sammelkonten gehen, die du mit den meisten ERP-Programmen bequem verwalten kannst. allerdings habe ich bereits Programmverbindung gesehen, die grundsätzlich den 40er Schlüssel als Füllmaterial verwenden und um zu verhindern, das versehentlich eine Steuerberechnung ausgeführt wird.

    Um zu prüfen, ob es in der Umsatzsteuer Auswirkungen hat, musst du dir das Protokol und vor allem den dazugehörenden Kontennachweis anschauen.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #2 28. August 2013
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    Ja, ich find's auch der Wahnsinn, dass die Buchhalterin der Firma ein eigenes OPOS-Konto für jeden Kunden anlegt. Zudem sie wirklich viele kleine Beträge haben; dafür aber sehr viele Debitoren. Sie meint halt eben, dass sie einen Kunderegister für Mahnungen & Co. braucht. Egal, ist nicht vom Gegenteil zu überzeugen, ist nicht mein Problem.

    Mir geht es eben nur um diese Aufhebung der Automatik. Und ja: der "40"er Schlüssel ist gemeint.
    Bei uns muss es halt stimmen und diese 40 verwirrte mich anfangs total.
    Bezüglich der Umsatzsteuer habe ich da auch wie blod auf dem Umsatzsteuerkonto gesucht, keine Auswirkungen gefunden. Skonto bucht sie - Gott sei Dank nicht - in einem Buchungssatz, bzw. gewähren die kein Skonto (da oft Verkäufe an Privatpersonen). Und dieses Verrechnungskonto (1360) wird nur für Verrechnungen von XXX-Shop verwendet, nicht für Verkäufe im Laden oder über ihre eigenen Homepage.

    Ja, könnte gut hinkommen! Wobei ich auch nicht weiss woher das Füllmaterial kommen soll, denn eigentlich arbeiten die auch mit Datev. Naja, sie nutzen aber auch weitere Funktionen wie Mahnwesen & Fälligkeiten, etc.

    Vielen Dank für die Bestätigung. Ich habe da heute nochmal und nochmals drauf geschaut, nix negatives zu entdecken gewesen. Aber ich könnte mich ja auch irren, deswegen die Frage hier.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #3 29. August 2013
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2013
  5. elo
    elo Erfahrener Benutzer
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    Warum bucht sie dann nicht direkt auf dem Bankkonto? Das ganze ist ein Klassiker für den Kontoauszugsmanager.

    Wie bekommt ihr die Daten? Gesamtsicherung? Oder als Postversanddatei?
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #4 29. August 2013
  6. Christian24
    Christian24 Erfahrener Benutzer
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    Hallo elo,

    bei mir gibt es ebenfalls einen Onlineshop-Mandanten. Problem:

    Der Kontoauszugsmanager (oder eine alternative Banking-Software) ist zwar schön und gut; aber der eigentlich erwünschte Effekt, nämlich der automatische Ausgleich von Offenen Posten durch die Datev-Buchführung, ist nicht realisierbar, weil die Kunden, die nahezu ausschließlich auf Vorkasse leisten, zu diesem Zeitpunkt nur eine Auftragsnummer, aber noch keine Rechnungsnummer kennen. Daher muß die OP-Verwaltung vollständig in das Warenwirtschaftsprogramm verlagert werden.

    Hast Du dazu Anregungen, wie das besser gelöst werden kann?

    LG Christian

    P.S. Da die Vorauszahlungen istversteuert werden, habe ich die Buchhaltung - trotz grundsätzlicher Sollversteuerungspflicht des Mandanten - auf Istversteuerung eingestellt; nur die wenigen Lieferungen, die auf Rechnung geschehen, werden einzeln als sollversteuerte Buchungen gekennzeichnet.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #5 30. August 2013
  7. elo
    elo Erfahrener Benutzer
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    Die Vorkasse durchbricht ja die Regelversteuerung. Ähnliches Problem wie bei Dir habe ich so gelöst:

    Ich lasse nie automatisch verbuchen, da es in die Hose geht. Ich bestätige jede Buchung. Bei einem Mandanten kommt die Rechnungsnummer in das Textfeld rein und als Belegnummer wird die Auftragsnummer vergeben. So macht fas auch das Warenwirtschaftssystem. Wer mir nur immer quer kommt ist Amazon mit Ihren Transktionsnummern...

    Andere Möglichkeit ist das Suchen nach offenen Beträgen. Das geht auch recht einfach (falls unterschiedliche Beträge).
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #6 30. August 2013
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    Und hier wird das Problem genannt: Amazon ;)

    Amazon verbucht die Gutschriften nur 2x im Monat in einem Posten. Buchhalterin bucht Debitoren und hat diese Gutschrift nicht per Kontoauszugsmanager eingebucht, sondern die alle hundete kleine Posten direkt auf der Bank verbucht, ich bin da schier durchgedreht. Wenn ich mich wenigstens darauf hätte verlassen können, dass sie keinen vergisst, wäre es schön gewesen. Aber... ich habe da nach einer Lösung gesucht und eben ein Verrechnungskonto für Amazon vorgeschlagen. Dort kann ich dann überprüfen, ob alle Posten eingebucht sind und selber die Gebühren & Co. dazubuchen.
    Das mit dem Verrechnungskonto klappt ganz gut. Ich muss mir auch keine Gedanken wegen Soll- und Istbesteuerung - wie von euch angesprochen - machen, weil sie die Debitoren selber verbucht.

    Nur eben dieser blöde Schüssel von DATEV, bei beim Einspielen der Postversanddaten erscheint, hat mich anfangs etwas beunruhigt. Ich weiss, dass der Mandant die Konteneigenschaften mancher Konten geändert hat. Jetzt weiss ich nicht so recht, ob ich ihm vorschlagen soll, diesen 40-er Schlüssel wieder herauszumachen oder es dabei zu belassen, um sicher zu sein, dass keine Kontenfuktion hinter dem 1360 steckt.
    Verwirrend ist der 40er Schlüssel aber schon, weil ich beim Durchgehen der Konten dann überhaupt nicht mehr aufmerksam sein kann wegen andere Verbuchen mit dem 40er Schlüssel. Kommt zwar selten vor, aber eben wichtig.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #7 31. August 2013
  9. elo
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    Ok, hier mal dringend ein Gespräch mit dem chef und nicht mit der Buchhalterin. Diese prodzuiert nämlich für das Unternehmen Kosten und Ihre Aussage wegen dem Mahnverfahren ist Schwachfug, da die Zahlungen über Amazon Payment erfolgen. Und Einzelkonten für eine ABc-Analayse ist genauso Unfug.

    Ich hatte ähnliches Problem bei einem Mandanten gehabt, der auch sehr viel über Amazon abwickelt. Hier ist etwas ganz wichtig: Du benötigst die Abrechnung und auch die einzelnen Gebührenabrechnungen.

    Wie gehe ich nun vor. Ich erkläre das mal in einem Step to step!

    1) Einbuchen der einzelnen Rechnungen auf 1 Erlöskonto (bei mir 8406 und einem Debitorenkonto = 20000). Optimal ist es, wenn die ERP Software Buchungen automatisch erstellt und als Buchungstext jeweils den Namen ins Betreff nimmt.

    2) Gutschriften werden genauso behandelt.

    3) Nun erfolgt die Zahlung von Amazon. Diese ist aufgeteilt nach Abwicklungen, Gebühren etc. Die Gebühren buche ich direkt auf ein Kostenkonto und die Abwicklungen auf das Debitorenkonto.

    4) Nun gehe ich auf OPOS-Konto Ansicht und rufe mir 20000 auf. Dann klicke ich unten rechts auf den button "Ausziffern", nehme mir die Liste vor und markiere die Amazoneinnahmen und dann die dazugehörigen Rechnung. (bei mir erfolgt wöchtenliche Abrechnung).

    5) Wenn du richtig alles eingebucht hast, gleicht sich das alles aus. Zum Abstimmen des Kontos benötige ich nur noch wenig Klicks und es geht alles auf.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #8 31. August 2013
  10. elo
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    Alternativ könntest du losgehen und die Auftragsnummern als Beleg durch das Warenwirtschaftsprogramm übergeben. Nirgends steht ja geschrieben, dass die Rechungsnummer zwingend in Beleg 1 stehen muss.

    die BP wird zwar das kotzen bekommen, da du damit die IDEA-Software aushebelst, aber das ist deren Problem und nicht deines. Übernehme die Rechnungsnummer in Belegfeld 2 und es passt alles wieder.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #9 31. August 2013
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    Danke für die Erläuterung, wirklich sehr nett. Ich mach's mir noch einfacher: ich teile der Buchhlterin mit, dass mir das Konto 1360 aufgehen muss :))). :pepper:Wenn ich merke, dass es an den Gebühren liegt - die sie im Übrigen bei Nichtkenntnis auf das "zu klärende Posten" zu verbuchen hat - dann kann ich das ganz gut wieder ausgleichen.
    Sorgen um das Verbuchen des Umsatzes an sich, mache ich mir nicht. Die sind ihr oberstes Gebot und bis dato hat sie eher was zuviel versteuert als zu wenig. Die gleicht eher die Konten nicht aus, also die Zahlungen verbuchen. Aber mit der neuen Regel muss eben das Konto aufgehen und ich mache auch Stichproben.
    Irgendwas spielt sie - glaube ich - schon ein. Weil eben das Belegfehlt eine ganz lange und komplrizierte Nummer aufweist und nicht die Rechnungsnummer. Ich kann ihr aber den Tipp mit dem Belegfeld 2 geben; wenn das bei ihr leicht funktioniert, dann kann ich das Ausziffern auch auf dem 1360 vornehmen, und zwar als Arbeitskonto --> Ausziffern nach Belegefeld 2.
     
    Bestätigung bzgl. Aussage i.S. Steuerschlüssel DATEV Beitrag #10 31. August 2013
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