Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur?

Diskutieren Sie Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur? im Abgrenzung Forum im Bereich Buchführung / Buchhaltung; Hallo zusammen, folgende Situation: Kunde K will von Unternehmen U GmbH eine Leistung beziehen, die sich über 12 Monate erstreckt, vom 01.12. bis...

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  1. brickmann
    brickmann Neues Mitglied
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    Hallo zusammen, folgende Situation:

    Kunde K will von Unternehmen U GmbH eine Leistung beziehen, die sich über 12 Monate erstreckt, vom 01.12. bis 30.11. des Folgejahres. K muss intern eine Auftragsnummer erstellen, die U auf der Rechnung vermerken soll, also wartet U darauf. Umsatzsteuerlich folgt U der Ist-Versteuerung.

    Mitte Dezember sagt K, wegen Systemumstellung kann die Auftragsnummer erst im Januar des Folgejahres erstellt werden.

    Was ist nun die korrekte Option für U, die Rechnung zu stellen? Denn der Auftrag wurde verbindlich gegeben, d.h. eigentlich besteht die Forderung zum 01.12. (unter Beachtung eines PRAP i.H.v. 11/12). Das Datum der Rechnungsstellung ändert nichts am vereinbarten Leistungszeitraum, d.h. die Leistung wird auch schon erbracht.

    Sollte U mit der Rechnungsstellung bis Januar warten, oder ggf. im Dezember eine Rechnung stellen, beispielsweise mit dem Vermerk "Diese Rechnung wird korrigiert, sobald Auftraggeber die Auftragsnummer bereitstellt" o.ä.? Letztendlich geht es ja darum, möglichst einfach und transparent den Umsatz beiden Perioden korrekt zuzuordnen.

    (Um die Frage vorwegzunehmen: Probleme mit Zahlungsmoral kann man hier zu 100% ausschließen.)

    Danke!
     
    Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur? Beitrag #1 17. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2018
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  3. wp2015
    wp2015 Erfahrener Benutzer
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    Ich verstehe das Problem nicht. So eine Auftragsnummer liefert man nach. Deswegen hält man doch keine Dezemberrechnung bis Januar zurück oder macht irgendwelche Stornos.
     
    Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur? Beitrag #2 17. Dezember 2018
  4. brickmann
    brickmann Neues Mitglied
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    Nur um sicherzugehen, dass es nicht missverständlich war: Die Auftragsnummer liefert der Kunde; der Leistungserbringer soll sie dann auf der Rechnung vermerken.

    Ich habe die Ausgangslage auch nicht als "problematisch" beurteilt, mir ist nur einfach (noch) nicht klar, ob eine der beiden Optionen verbindlich ist, bzw. falls der Leistungserbringer die Wahl hat, ob eine der beiden am Ende weniger aufwändig ist als die andere.

    Von einem Storno war gar nicht die Rede, m.E. würde die Rechnungskorrektur ohne zusätzliche Buchung ablaufen, da sich der Buchungssatz (beim Leistungserbringer) nicht ändert.

    Momentan gehe ich davon aus, dass 1. beide Optionen i.O. sind, 2. beide Optionen genau die gleichen Buchungssätze hervorrufen und 3. die Rechnungstellung im lfd. Jahr einen zusätzlichen Arbeitsschritt erfordert (nämlich die Korrektur) aber dafür eine leichter nachvollziehbare "Paper Trail" hinterlässt. Aus dem Grund würde ich bevorzugen, die Rechnung im laufenden Jahr zu stellen und bei Übermittlung der Auftragsnummer nochmal zu korrigieren.
     
    Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur? Beitrag #3 17. Dezember 2018
  5. Taxofit
    Taxofit Erfahrener Benutzer
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    Der Kunde soll die Auftragsnummer später selbst auf die Rechnung kritzeln. Fertig.

    P.S.: Wäre ja auch eine schöne Verzögerungstaktik, um die Rechnung/Zahlung hinauszuzögern. Das versuche ich auch mal...
     
    Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur? Beitrag #4 17. Dezember 2018
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Rechnungsstellung im Folgejahr, oder Korrektur?

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