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Hallo.

Ich habe einen komplizierten Fall.

A ist Geschaefter der B GmbH & Co. KG und dessen Geschaeftsfuehrer. A schenkt schenkungsteuerfrei seinen Mitunternehmeranteil an seine Toechter. Gleichzeitig endet seine Taetigkeit als Geschaeftsfuehrer. Jedoch wird seine Verguetung in Form von Tantieme und Festgehalt fortgezahlt, da A weiterhin im Unternehmen taetig ist. Der Geschaeftsfuehrervertrag gilt jedoch nicht fort. Ein neuer Vertrag wurde nicht abgeschlossen. Liegt in der Verguetung Arbeitslohn oder eine Privatentnahme der Toechter vor?

Bin verwirrt und waere ueber Hilfe sehr dankbar.

Schoenen Dienstag
im Forum Einkommensteuer
Über 40 Jahre Sander. Über 40 Jahre Food Service. Ein Familienunternehmen, das in allen Märkten zuhause ist. Über 40 Jahre Erfolg, aber noch lange nicht am Ende des Weges angekommen. Was wäre das für eine tolle Geschichte, mit Sander auf die weitere Reise zu gehen, Teil dieses Teams zu sein. Sander betreibt als Dienstleister über 200 Gastronomiebetriebe. Deutschlandweit. Und das Unternehmen entwickelt und produziert immerhin über 2.500 Produkte– nicht in einer Fabrik, sondern in einer hauseigenen Manufaktur. Wahnsinn. Und hier komme ich ins Spiel:

MEIN VERANTWORTUNGSBEREICH
Zwischen Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht fühle ich mich wohl. Dort kann ich mich austoben. Gemeinsam mit meinem kleinen, selbstständigen Team leisten wir die wirklich entscheidenden Dinge: Wir sorgen dafür, dass alle Kollegen pünktlich ihr Geld auf dem Konto haben. Als Human Resources Experten haben wir den Anspruch, HR als Service-Center zu implementieren. Mehrwert für unsere internen Kunden bieten, das ist mir wichtig. Als Abteilungseiter/-in Lohn- und Gehaltsabrechnung stehe ich der Geschäftsführung und unseren Führungskräften auch bei kniffligen Payroll-Herausforderungen professionell zur Seite. Das spornt mich an, das sorgt für gute Laune bei mir, die ich gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weitertrage. Führungskraft sein, das lebe ich: Als Vorbild vorangehen und Lösungen finden, das motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Als Abteilungsleiter/-in Lohn- und Gehaltsabrechnung warten ohnehin spannende Aufgaben auf mich im Hause Sander, beispielsweise die Einführung unserer neuen Personalmanagement - Software VEDA. Die Projektphase begleite ich federführend, kein Problem für mich: Projektmanagement schüttle ich aus dem Ärmel. Ich bekomme so einiges unter meinen "Lohn-Abrechner-Hut". Power und Genauigkeit - das sind meine Stärken.

MEINE PERSPEKTIVEN
Bei Sander wird Verantwortung mit Leben gefüllt. Bedürfnisse der Belegschaft werden berücksichtigt, wichtige Schulungen durchgeführt. Das finde ich super. Meine Fähigkeiten als Abteilungsleiter bzw. Abteilungsleiterin in der Lohnabrechnung / Gehaltsabrechnung möchte ich nicht bei irgendwem, sondern bei dem Qualitätsführer im Lebensmittelbereich einbringen. Und die Karrieremöglichkeiten bei Sander sollen richtig gut sein. Eine runde Sache also und beste Voraussetzungen. Dann schicke ich jetzt meine Unterlagen und bewerbe mich über das Jobportal.

Ansprechpartner:
Tobias Bach
Industriepark 12
56291 Wiebelsheim


Steckbrief
  • Abteilungsleiter/-in Lohnabrechnung / Gehaltsabrechnung in unbefristeter Festanstellung beim Qualitätsführer in 56291 Wiebelsheim bei Koblenz

  • Mehrjährige relevante Berufserfahrung, davon mindestens fünf Jahre in leitender Funktion

  • Ausgewiesene aktuelle Expertise in Steuer-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht sowie Arbeit mit Zeiterfassungs-Systemen

  • Kenntnisse aus dem Projektmanagement bzw. der Implementierung neuer Abrechnungssysteme von Vorteil

  • Idealerweise Erfahrung mit den Softwarelösungen von VEDA und REXX

  • Selbstorganisation, Eigeninitiative, Qualitätsbewusstsein, authentisches und verbindliches Auftreten
Jetzt bewerben: https://express.candarine.com/campaign/url/forward/8991ef2d0710
Wir besitzen zwei Häuser. Ein Haus bewohnen wir selbst und ein Haus haben wir geerbt. Das Haus liegt in einem Dorf und ist sehr alt. Leider konnten wir es bisher nicht verkaufen. Vermieten kann man das Haus nicht, da es für ca. 200.000 € saniert werden müsste und ob man danach vernünftige Mieter bekommt steht in den Sternen. Also das Haus wird nicht saniert für die Vermietung.

Nun haben wir den Erfassungsbogen für die neue Berechnung der Grundsteuer erhalten. Wenn man dem Finanzamt mitteilt, dass dieses Objekt sehr baufällig ist, kann man einen starken Nachlass für Grundsteuer erhalten?
im Forum Einkommensteuer
Sachverhalt:

Ich bin Einzelunternehmer, Unternehmens- und Privatanschrift sind identisch, ich firmiere als:

Max Mustermann Handel (Einzelunternehmen),
Max Mustermann,
Musterstr. 1,
12345 Musterstadt.

Nun ist es aber so, dass an mich gerichtete Rechnungen teilweise wie oben genannt ausgestellt werden, teilweise aber auch ohne den Namenszusatz: "Max Mustermann Handel (Einzelunternehmen)". Ist es in einem solchen Fall für das Finanzamt irrelevant oder müssen Rechnungen an mich immer mit dem Zusatz: "Max Mustermann Handel (Einzelunternehmen)" ausgestellt werden, um so private von geschäftlichen Ausgaben eindeutig zuordnen zu können?
im Forum Umsatzsteuer
Sachverhalt:

Im Juli 2018 habe ich ein Gewerbe als Einzelunternehmen angemeldet und im selben Monat Beratungskosten i.H.v. 4000€ + Mwst. als Aufwand gehabt. Da ich zu dem Zeitpunkt noch Liquiditätsengpässe hatte, wurde die Rechnung vom Konto meines Vaters an den Berater gezahlt. Ausgestellt ist die Rechnung jedoch auf meinen Namen. Der Berater meinte damals, dass es kein Problem sei, woher das Geld kommt (könnte auch bar bezahlt werden), wichtig ist nur, dass die Rechnung korrekt auf meinen Namen ausgestellt ist.

Ich möchte mir an dieser Stelle jedoch eine zweite Meinung einholen und daher die Frage:

Kommt es bei so einem Sachverhalt zu Komplikationen beim Vorsteuerabzug oder ist es tatsächlich möglich, dass Rechnungen von Einzelunternehmern von nahen Familienangehörigen beglichen werden können und das es nur darauf ankommt, auf welchen Namen die Rechnung ausgestellt ist (also auf meinen Namen)?
im Forum Umsatzsteuer
Hallo ich habe eine Frage zur Weihnachtsfeier.
Ich habe keine Angestellten aber wollte meine Frau und die Schwiegereltern, als Dank für die Unterstützung, zum Essen einladen.
Offiziell arbeitet niemand aus der Familie bei mir im Betrieb aber die Schwiegereltern stellen mir die Geschäftsräume zur Verfügung und die Frau hält mir den Rücken frei.
Kann ich das trotzdem als Weihnachtsfeier absetzen wenn es 110€ pro Person nicht überschreitet?
Folgende Frage:

Sitz der UG in Ort A - A Strasse

Wohnort GF Ort B - A Strasse

Zukünftige Geschäftsräume Ort B - B Strasse

Hebesatz Ort A 380
Hebesatz Ort B 390

Anfang nächsten Jahres werden wir unsere Tätigkeit in Ort B verlegen.

Mein Steuerberater empfiehlt ich soll die Gesellschaft in Ort A gemeldet lassen. Postalische Erreichbarkeit ist dort gegeben.

Oder muss ich den Satzungssitz der Gesellschaft verlegen?

Wenn würde ich den Satzungssitz gerne an meine Wohnadresse melden, da die gesellschaft nebenberuflich betrieben wird.

Was ist nun die korrekte Entscheidung?
Huhu,

das Prüfungsschema in dem entsprechenden Erlass ist leider etwas zu vereinfacht.

Kennt jemand einen Aufsatz / Buch, in dem ein komplexes Prüfungsschema zu finden ist?

Danke und schönes Restwochenende! :)))
im Forum Gewerbesteuer
Ich fülle gerade den Erfassungsbogen für die neue Berechnung der Grundsteuer aus. Die Garagen müssen in diesem Erfassungsbogen ebenfalls eingetragen werden

Wir haben zwei Garagen. In die eine Garage passen aber zwei Pkw. Diese Garage hat zwei Tore, ist aber nicht in der Mitte durch eine Wand getrennt. Also 3 Pkw sind in die Garagen.

Wieviel Garagen tragen ich in den Bogen ein, zwei oder drei Garagen?
im Forum Einkommensteuer
Huhu,

ich hab jetzt hier in Bayern auch mal einen fiktiven DDR-Fall. :D

Fallbeschreibung
:


A ist Alleingesellschafter der B-GmbH. B-GmbH hat Sitz im ehemaligen Ostberlin (also ehemals DDR).

A wurde Gesellschafter der B-GmbH im Jahre 1993, da die B vorher eine sog. Volkseigener Betrieb war.

Die Anschaffungskosten betrugen umgerechnet 300.000 EUR.

Nun wurde im Jahr 2001 im Rahmen eines notariellen Vertrages eine Kapitalherabsetzung beschlossen, sodass an A 250.000 EUR von der B-GmbH gezahlt wurden; die Stammeinlage betrug insofern nur noch 50.000 EUR.

Im Jahr 2003 wurde der Geschäftsanteil des A an As Sohn C unentgeltlich im Rahmen eines notariellen Vertrages übertragen. Im Vertrag ist die Stammeinlage i.H.v. 50.000 EUR ersichtlich. Der notarielle Vertrag wurde gem. § 54 EStDV an die Körperschaftsteuerstelle des Finanzamtes übermittelt.

In 2007 wurde eine Ausschüttung i.H.v. 100.000 EUR beschlossen.

Auf Rückfrage des Finanzamts sagte C aus, dass die Anschaffungskosten an der B-GmbH 300.000 EUR wohl betrugen (wörtliche Aussage des C "Ich vermute die AK betragen 300.000 EUR"). Es wurde antragsgemäß veranlagt, wobei die Festsetzung unter VdN erfolgte. Die Einkommensteuerstelle des Finanzamtes regte bei der Bp-Stelle desselben Finanzamts eine Außenprüfung an. Die Bp-Stelle befand den Fall für nicht prüfungswürdig. Der VdN wurde aufgehoben.

In 2009 wurde eine Außenprüfung für die Jahre 2006-2008 bei der B-GmbH durchgeführt. Es wurde eine Kontrollmitteilung wegen § 17 Abs. 4 EStG an die EInkommensteuerstelle gefertigt und übermittelt. Die Einkommensteuerstelle des Finanzamtes änderte die ESt 2007 nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO.

Eine Nachfrage des ESt-Veranlagungsbeamten bzgl. einer Mitteilung nach § 54 EStDV bei der Körperschafsteuerstelle des Finanzamtes unterblieb.

A, B-GmbH und C werden bei demselben Finanzamt veranlagt.

Frage:

Sind in der unterlassenen Außenprüfung und der ignorierten Mitteilungen nach § 54 EStDV (wegen Übertragung des GmbH-Anteils) schwerwiegende Ermittlungspflichtverstöße i.S.d. AEAO zu § 173, Nr. 4.1.1, welche die Mitwirkungspflicht des Stpfl. C überwiegen, zu sehen, sodass eine Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO rechtswidrig ist?

Meine Idee:

Mit der Anregung zur Außenprüfung wurden erhebliche Zweifel an der Aussage des C über die Höhe der AK geäußert.

Die unterlassene Bp stellt insofern einen schwerwiegende Ermittlungspflichtverstoß dar.

Dass der zuständige Veranlagungsbeamte offenbar nicht Akteneinsichtnahme bei der Körperschafsteuestelle genommen hat, obwohl er wusste, dass sich dort ggf. Mitteilungen nach § 54 EStDV befinden würden, aus denen die Höhe der AK ersichtlich ist, ist der zweite schwerwiegende Ermittlungspflichtverstoß.

Diese zwei Ermittlungspflichtverstöße überwiegen den einzelnen Mitwirkungspflichtverstoß (= Vermutung über die Höhe der AK ist kein wahrheitsgemäße Aussage) des C.



Lieben Dank und einen gesegneten 2. Advent