Rechnungswesen, Buchhaltung, Buchführung: Ausgewähltes von Rechnungswesenforum.de

  • Magazin Tipps & Tricks

    Fahrtkosten absetzen

    Insbesondere Selbstständige müssen immer ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick haben. Zu diesen Ausgaben gehören beispielsweise auch Fahrtkosten. Diese können spätestens mit Blick auf die...

  • Magazin Wissen

    Fahrzeuge im Unternehmen und deren private Nutzung

    „Das Auto – des Deutschen liebstes Kind“ Fahrzeuge im Unternehmen und deren betriebliche und private Nutzung. Unbeachtet des VW-Skandals trügt die Überschrift nicht. Die Automobilindustrie gilt...

  • Magazin Tipps & Tricks

    Das Insolvenzverfahren für Unternehmen

    Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig und kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, hat es die Pflicht, ein Insolvenzverfahren zu beantragen. Doch auch die Gläubiger des...

Bilanzier
Buchführungskosten f. das 4. Qu. 2017, Rechnung erhalten im 15.Jan.2018.
Ist richtig, man sollte hier RSt in 2017 bilden, da die Leistung am 31.12.2017 noch nicht erbracht ist.

Ein anderes Beispiel:
Telefonkosten f. Dez. 2017. Rechnung erhalten am 15.01.2018.
Hier sollte man eine Verbindlichkeit in 2017 bilden, weil am 31.12.2017 die Leistung erbracht ist?
Hallo,

folgende kleine Aufgabe, die mich verwirrt:
X hat eine 25%-ige Beteiligung an der R-GmbH. Am 15.11.2016 werden 12.750 € Gewinnanteil auf sein Bankkonto überwiesen.
KESt in Höhe von 4.250 € (vereinfacht ohne Soli) wurden von der R-GmbH einbehalten und ans FA abgeführt.
Normalerweise ist die Steuer ja mit dem Einbehalt der 4.250 € abgegolten, aber wenn X nun gem. § 32d Abs. 2 Nr. 3a EStG zum Teileinkünfteverfahren optiert, sind 60% steuerpflichtig. Ebenfalls darf er 60% Werbungskosten geltend machen. In diesem Fall hat er aber keine WK.

Berechnung:
Gewinnanteil R-GmbH 17.000 €
steuerfrei 40% -6.800 €
Einkünfte aus KV 10.200 €

DIe KESt ist auf die ESt anrechenbar.

Wieso sollte jetzt aber diese Teileinkünfteverfahren in diesem Falle günstiger als die Abgeltungssteuer sein ? Denn jetzt muss ich ja 10.200 € zu meinen anderen Einkünften hinzu addieren.

Wo ist hier mein Denkfehler ? Danke!
im Forum Einkommensteuer
Hallo,
ich hab da einen selbstständiger Einzelunternehmer mit einem Restaurant, das er eröffnen möchte.
Das Restaurant ist im Bundesland NDS, der angemeldete Wohnsitz in Hessen.
Häufig bleibt aber der Unternehmer in der Nähe des Restaurants und fährt nicht tägl. nach Hessen zurück.

Die Formulierung in der AO für die Abgabe der USt. ist für mich nicht ganz verständlich: "... sein Unternehmen ganz oder vorwiegend betreibt".

Das Ladenlokal ist in NDS also ist ein Finanzamt aus NDS zuständig? Oder betreibt der Unternehmer das von seiner Wohnung aus und somit muss er nach Hessenn zum Finanzamt gehen!?

Für die Einkommenssteuer ist wohl das Finanzamt am gemeldeten Wohnsitz zuständig.
Wie ist es aber mit der Umsatzsteuer. Muss die dann in NDS gemeldet werden, oder auch in Hessen!?

Und an welches Finanzamt sind Lohnsteuer zu melden!?

Lieben Dank
im Forum Umsatzsteuer
Unsere Firma hat vor einigen Jahren einen Vorwerk Staubsauger gekauft. Und wurde ins Anlagevermögen gebucht. Jetzt ist der untere Fuß des Staubsaugers defekt und muss ausgetauscht werden. Kosten zwischen 300 - 500 Euro.
Muss dieser ausch in das Anlagevermögen verbucht werden, ???

Oder wohin ?
Hallo zusammen,

Das Finanzgericht hatte am 12.06.2018 durch Urteil entscheiden, dass der USt-Bescheid 2008 vom 03.08.2017 nichtig gem. § 125 (1) AO wegen fehlender hinreichender inhaltlicher Bestimmtheit gem. § 119 AO ist.

Das Finanzamt hatte dem Steuerpflichtigen nicht die Aussetzung der Vollziehung (AdV) gewährt, sodass der Steuerpflichtige ohne Rechtsgrund Zahlungen an das Finanzamt getätigt hat. Die USt-Erklärung 2008 wurde im Mai 2009 fristgerecht eingereicht.

Wann läuft die Festsetzungsfrist ab?

Meine Gedanken:

Die Festsetzungsfrist beginnt gem. § 170 (2) Nr. 1 AO i.V.m. § 18 (3) UStG mit Ablauf des Jahres 2009, beträgt 4 Jahre (§ 169 (2) Nr. 2 AO) und endet regelmäßig mit Ablauf des Jahres 2013 (§ 108 (1) AO i.V.m. § 188 (2) BGB; § 108 (3) AO nicht ersichtlich).

Fraglich für mich ist nun, bis wann das Finanzamt die Festsetzung der USt 2008 noch vornehmen kann.

Nach § 171 (3a) AO würde ich sagen, dass die Festsetzungsfrist am 16.07.2018 abläuft, weil das Urteil am 15.06.2018 als bekanntgegeben gilt (§ 122 (2) Nr. 1 AO) und insofern die Anfechtungsfrist von 1 Monat regulär am 15.07.2018, der ein Sonntag ist, abläuft und insofern § 108 (3) AO einschlägig ist.

Könnte hier auch wegen der nicht gewährten AdV § 171 (14) AO einschlägig sein? Wann würde die Zahlungsverjährung beginnen?

Besten Dank und LG
im Forum Umsatzsteuer
Hallo zusammen,

wenn eine KapGes-Beteiligung im Betriebsvermögen einer PersGes gehalten wird, eine durch eine nahestehende Person "veranlasste" vGA später "entdeckt" wird und die Gesellschafter der PersGes im Ausland ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthaltsort haben, kann die KapGes wegen der Kapitalertragsteuer auf die vGA durch Nachforderungsbescheid oder Haftungsbescheid gem. § 44 (5) EStG in Anspruch genommen werden?


Meine Gedanken dazu:

  • vGA fließt der PersGes zu;
  • vGA = Einkünfte aus Gewerbebetrieb und nicht aus Kapitalvermögen wegen § 20 (8) EStG;
  • schon mangels § 43 (1) S. 1 Nr. 1 EStG besteht keine Pflicht zum Einbehalt der Kapitalertragsteuer;
  • damit § 44 (5) EStG nicht einschlägig
LG und Danke
im Forum Einkommensteuer
Hallo zusammen,

ich bin Geschäftsführer einer letztes Jahr gegründeten UG und sitze gerade am Jahresabschluss für 2017. Es handelt sich um eine Kleinstkapitalgesellschaft und ich benutze Lexware zur Buchhaltung.

Ich habe alle Geschäftsvorfälle verbucht, Rückstellungen für Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer + Soli und die Veröffentlichung im Bundesanzeiger gebildet sowie den Jahresgewinn ermittelt. Es fehlt noch die Einstellung von 25% des Jahresgewinns in die gesetzliche Rücklage. Analog dieses Links Zwangsthesaurierung | LexWIKI lässt sich die eigentliche Buchung in Lexware aber erst in der Eröffnungsbilanz des Folgejahres in die Tat umsetzen. Im aktuellen Jahr wird stattdessen ein Vermerk im Anhang vorgenommen.

In den Schlussbemerkungen am Ende Bilanz + GuV weist Lexware folgendes aus:

Schlussbemerkung
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde, ausgehend von der Vorjahresbilanz, aus den Büchern des Unternehmens unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und unter Anwendung zulässiger Bewertungsmethoden aufgestellt. Er schließt mit einer Bilanzsumme von € xxx und weist ein Jahresergebnis in Höhe von € xxx aus. Alle Finanzkonten sind durch entsprechende Auszüge zum 31. Dezember 2017 nachgewiesen.

Reicht es aus, die Schlussbemerkungen in Word zu editieren und den folgenden Passus ergänzen:

Mindestens 25% des Jahresüberschusses von xxx €, also xxx €, sind nach §5a Abs. 3 GmbHG in die gesetzliche Rücklage einzustellen. Tatsächlich eingestellt wurden xxx €. Die ausgewiesene Höhe der gesetzlichen Rücklage in Höhe von xxx € erhöht sich also um diesen Betrag auf nunmehr xxx €.

Ich gehe davon aus, dass bei der Übermittlung der E-Bilanz die Schlussbemerkungen nicht übermittelt werden bzw. ich habe auch keine Möglichkeit, diese vorher zu editieren. Drucke ich den Wisch mit den Schlussbemerkungen also einfach aus, unterschreibe ihn und sende ihn postalisch ans Finanzamt?

Wie gehe ich generell nach Übermittlung der E-Bilanz vor? Einfach Bilanz + GuV + Schlussbemerkungen ausdrucken, am Ende unterschreiben und in den Akten abheften? Habe ich sonst noch etwas vergessen?

Den Jahreswechsel habe ich in Lexware bereits durchgeführt. Bei Erstellung der Bilanz + GuV steht in der Überschrift jedoch trotzdem immer "Vorläufige Bilanz" bzw. "Vorläufige GuV". Hat das so seine Richtigkeit bzw. editiere ich die Datei einfach in Word und entferne das Wort "Vorläufige"?

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!
im Forum Jahresabschluss
Angenommen, ein Künstler lebt in Deutschland und verkauft seine Gemälde, die er in Kanana gemacht hat und sich auch in Kanada befinden, also Ort der Lieferung ist Kanada.
Wäre es richtig, in diesem Fall hat er keinen Anspruch auf Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen, weil der Umsatz nicht im Inland ausgeführt ist? § 69 (2) USTDV
Hallo Zusammen,

wie geht man mit beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens um, wenn diese für eine körperliche Bestandsaufnahme dauerhaft unzugänglich sind bzw. diese mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre? Da kann man doch eigentlich nur eine Buchinventur durchführen, oder? Eine eindeutige Grundlage für ein solches Vorgehen habe ich allerdings bislang nicht gefunden. Kann mir jemand weiterhelfen? Vielen Dank!

Solveigh
Ein Bauunternehmer kauft Grundstücke aus Zwangsversteigerung für 5000 bis 35000 €. Auf diesen Grundstücken befindet sich jeweils ein Haus. Wenn man den Wert Grund und Boden nach der Richtwerttabelle berechnet, hat der Unternehmer das Grundstück mit Haus unterhalb des Bodenwertes gekauft.

Wie sollte man das Haus bei solch einen Kauf für die Bemessungsgrundlage der Abschreibung ansetzen?

Sollte man nur Grund und Boden buchen oder einen Anteil für die Häuser?