Rechnungswesen, Buchhaltung, Buchführung: Ausgewähltes von Rechnungswesenforum.de

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Hallo zusammen,

weiß jemand zufällig, ob sich der BFH schon einmal zu der Frage geäußert hat, ob bilanzsteuerlich strukturierte Finanzinstrumente (= Kassageschäft inkl. Termingeschäft) als einheitliches Wirtschaftsgut zu bilanzieren sind?

Das soll ja zumindest handelsrechtlich so der Fall sein (vgl.
IDW RS HFA 22, WPg Supplement 4/2015, S. 30 ff.
).

Besten Dank!
im Forum Jahresabschluss
Hallo,

1. Hintergrund
in dem aktuellen BMF-Schreiben zur Privatnutzung eines Kfz durch Personal steht ja unter Tz. 2.4: "Stehen Nutzungsberechtigten in einem Fahrzeugpool mehrere Kraftfahrzeuge zur Verfügung, so ist der pauschale Nutzungswert für Privatfahrten mit 1 % der Listenpreise aller Kraftfahrzeuge zu ermitteln und die Summe entsprechend der Zahl der Nutzungsberechtigten aufzuteilen. Der pauschale Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte ist grundsätzlich mit 0,03 % der Listenpreise aller Kraftfahrzeuge zu ermitteln und die Summe durch die Zahl der Nutzungsberechtigten zu teilen. Dieser Wert ist beim einzelnen Arbeitnehmer mit der Zahl seiner Entfernungskilometer zu multiplizieren (vgl. BFH-Urteil vom 15. Mai 2002, BStBl 2003 II Seite 311). Dem einzelnen Nutzungsberechtigten bleibt es unbenommen, im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung zur Einzelbewertung seiner tatsächlichen Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte überzugehen (vgl. Rdnr. 10)."

2. Beispiel

Die Angestellten A, B und C sind Nutzungsberechtigte eines Fahrzeupools mit folgenden Kfz:
- Farhrzeug 1: Listenpreis 10.000 EUR
- Farhrzeug 2: Listenpreis 50.000 EUR
- Farhrzeug 3: Listenpreis 40.000 EUR

A, B und C nutzen die Fahrzeuge 1 bis 2 nicht für Privatfahrten. Die Kfz werden durch A, B und C nur für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt.

A nutzt die Fahrzeuge an 12 Tagen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte iHv 30 km, B an 16 Tagen iHv 24 km und C an 5 Tagen iHv 3 km.

3. Fragen

a) Ich wollte nun wissen, ob beim Fahrzeugpool auch eine auf das Kalenderjahr bezogene Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte mit 0,002 % des Listenpreises je Entfernungskilometer zulässig ist?

b) Und wie würde die Pauschalbesteuerung des Nutzungswerts nach § 40 Absatz 2 Satz 2 EStG für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte erfolgen?

Vlt könnte mir jemand das anhand eines Beispiels erläutern.

In der Literatur habe ich kein Beispiel zu einem Fahrzeugpool im Zusammenhang mit Einzelbewertung und § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG gefunden.

Vielen lieben Dank! :)

Grüsse
im Forum Lohn und Gehalt
Hallo zusammen,

A-GmbH, Sitz und Geschäftsleitung in Wien, ist zu 100 % an der B-GmbH, Sitz und Geschäftsleitung in München, beteiligt.

Geschäftsführer der A und B ist die natürliche Person C.

A vermietet an B eine in München gelegende Betriebsimmobilie (= Produktionsgebäude).

Das Finanzamt meint, dass A mit den Mieteinkünfte in Deutschland gewerbesteuerpflichtig ist, indem es eine Betriebsstätte i.S.d. § 12 AO begründet, weil B Vertreter (§ 13 AO) der A ist und B für A in der Betriebsimmobilie gewerblich tätig wird. Die Mieteinkünfte sollen wohl gewerbliche Einkünfte i.S.d. § 15 Abs. 1 EStG darstellen.

Was meint ihr zu dem Fall? Besteht eine GewSt-Pflicht der A?

Ich gehe momentan davon aus, dass eine Betirebsaufspaltung voliegt,

Ich sehe jetzt mit Verweis auf das BFH-Urteil vom 4.7.2012, II R 38/10, Rn. 48 f. aufgrund der Betriebsaufspaltung keine Betriebsstätte i.S.d. § 12 AO der A in Deutschland.

Ich weiß bloß nicht, wie man nun die Thematik zu § 13 AO gewerbesteuerlich einordnen soll?

Ich freue mich über euren Rat und auf eine rege Diskussion.

Besten Dank!
im Forum Gewerbesteuer
mit Arbeitnehmer und Leiharbeiter

wird sind über den Freibetrag von 110 Euro.,

Wie ist das mit den Leiharbeitern zu behandeln

Über den Mehrwert von 110 Euro auch Lohnsteuerpflichtig ?
im Forum Lohn und Gehalt
Hallo, ich bin seit einigen Tagen neu in diesem Forum. Wir möchten eine hochwertige, gut gepflegte Couch verkaufen. Neupreis 5.500,-- €, sie istc8 Jahre alt. Wir sind mit einem VP von 1.500,-€ eingestiegen, sind dann auf 800,- und jetzt auf 600,- € runter. Weiter runter gehe ich nicht. Nun hab ich mich gefragt, mit welchem realistischen VP könnte ich die Couch ansetzen, wie sieht die Wertminderung/Abschreibung einer privat genutzten Couch aus? Kann mir das hier jemand beantworten? Vielen Dank vorab. Gruß Inklynx
Kann ich sagen laut der o.g. Paragraph, dass
eine Frau
- ohne Behinderung und
- über 25
definitiv kein steuerliches Kind ist? Weil ich denke, dass Grundwehrdienst, Wehrdienst, Zivildienst nur Männer betreffen, oder?

Wenn diese Paragraph auch Frauen gilt, hätte ich die Fragen:
- wie lange ist "die Dauer des inländischen gesetzlichen Grundwehrdienstes"?
- wie lange ist "die Dauer des inländischen gesetzlichen Zivildienstes"?

Vielen Dank für die Antworten!
im Forum Einkommensteuer
Tag zusammen,

wenn ich ein Firmenauto im Betriebsvermögen habe und dieses mit der 1% Regelung monatlich versteuere, muss es dann vom Mitarbeiter noch zusätzlich mit den 0,03% vom BLP in der Lohnabrechnung versteuert werden, wenn der PKW auch zwischen Wohnung und erster Tätigskeitsstätte verwendet wird oder ist das mit der 1% Regelung bereits abgegolten?

Dankeschön und viele Grüße

Cashmere
im Forum Lohn und Gehalt
Buchhalter (m/w)
Datacenter One GmbH
am Standort Stuttgart

Seit 2001 hat sich die Globalways AG mit Internet- und Colocation-Lösungen am Markt etabliert und gleichzeitig eine eigene Connectivity-Infrastruktur entwickelt. Aufgrund des hohen Marktwachstums wurde 2016 die Datacenter One GmbH gegründet. Zum Portfolio gehören sämtliche Leistungen in den Bereichen Rechenzentrumsentwicklung, Colocation und „ColoConnect“. Ziel des Unternehmens ist es, Firmenkunden aller Größen mit modernsten Rechenzentrumslösungen zu unterstützen. In den nächsten Jahren sollen technologisch führende und höchst energieeffiziente Rechenzentren in Stuttgart und den Metropolregionen Deutschlands geplant, gebaut, betrieben und miteinander gekoppelt werden. Mit „LEV1“ am Standort Leverkusen wurde 2017 das derzeit modernste Rechenzentrum Nordrhein-Westfalens eröffnet. Nach nur 6 Monaten Bauzeit sind hier in der ersten Ausbaustufe 2000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche für multinationale Großkonzerne in Betrieb.

Buchhalter (m/w) - am Standort Stuttgart

Als Buchhalter (m/w) sind Sie für die Bearbeitung verschiedenster Geschäftsvorfälle in der
Buchhaltung verantwortlich. Als interne/-r Ansprechpartner/-in bearbeiten Sie die laufende Buchhaltung der unterschiedlichen Gesellschaften und stehen bei Fragen zur Verfügung. Sie sind zudem für die Abwicklung von Rechnungen zuständig und führen die Buchhaltung der Nebenbücher durch. Darüber hinaus arbeiten Sie dem Controlling zu - hierbei sind Sie eng in die Erstellung der Monatsabschlüsse des Konzerns und der Einzelgesellschaften sowie in die Vorbereitung des Jahresabschlusses eingebunden.

Was wir von Ihnen erwarten („must have“)
  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt Buchhaltung
  • Einschlägige Berufserfahrung in der Debitoren-, Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung sowie der
  • Sachkontenbuchhaltung
  • Sehr gute MS Office Kenntnisse, insbesondere Excel
  • Analytisches Denken gepaart mit einer strukturierten, sorgfältigen und stetigen Arbeitsweise
  • Fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
Was wir uns von Ihnen wünschen („nice to have“)
  • Gutes Datev Know-how, idealerweise Erfahrung mit DATEV Unternehmen Online
  • Weiterbildung zum/zur Bilanzbuchhalter/-in
  • Erfahrung im Bereich Umsatzsteuervoranmeldungen
  • Kenntnisse im Bereich HGB und Steuerrecht
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Was Sie von unserem Klienten erwarten dürfen
  • Flexibilität und kurze Entscheidungswege
  • Ein modernes und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in einem wachsenden Bereich
  • Talent Management mit gezielten fachlichen und persönlichen Entwicklungsmaßnahmen
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Firmengeldkarte mit monatlichem Betrag zur privaten Nutzung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Job Ambition GmbH - Buchhalter (m/w)

Frau Satu Kluvich steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung: Tel. +49 711 91291816
Hallo Ihr Lieben,

ich habe in den letzten Monaten einige Zuwendungen von Privatpersonen erhalten. (Mehr über mich im Vorstellungsthread.)

Bis vor kurzem habe ich alle meinen Einnahmen und Ausgaben lediglich in Office-Tabellen erfasst, jetzt steige ich auf GnuCash um, um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Nun grübele ich, wie ich die erhaltenen Zuwendungen nach SKR03 verbuchen kann.

Die Zahlungen sind entweder auf mein (privates) Paypalkonto oder auf mein für die unternehmerischen Tätigkeiten genutztes Girokonto geflossen.
Der Großteil der Zuwendungen werde ich für Fortbildungen für Tätigkeit 1 nutzen, einen Teil allerdings auch für Fortbildungen für Tätigkeiten 2 und 3.

Meine bisherigen Gedanken und Fragen dazu:
  • Unter was verbuche ich die Zuwendungen generell?
    Unter "1 Finanz- und Privatkonten: Privat (Eigenkapital) Vollhafter/Einzelunternehmer: 1840-49 Zuwendungen, Spenden"?
  • "1 Finanz- und Privatkonten: Privat (Fremdkapital) Teilhafter: 1840-49 Zuwendungen, Spenden"?
  • noch unter einem ganz anderen Konto/Buchungssatz?

  • Wie buche ich die Wege, die das Geld genommen hat? Beispielsweise: Paypal -> Girokonto -> Überweisung für Fortbildung (Tätigkeit 1)
    • Falls NICHT eine gemeinsame Datei: Wie ordne ich die eingegangenen Zuwendungen zu, wenn ich noch nicht genau weiß, für welche Tätigkeit ich sie nutzen werde? Ist es okay/möglich sie zu Tätigkeit 1 zuzuordnen und ggf. dann später umzubuchen? Und wie dann am Besten (da das Geld ja alles über das eine Girokonto läuft.
  • Eine Frage zu Gnu Cash allgemein: Muss ich für jede Tätigkeit eine eigene Datei anlegen oder kann ich alle Tätigkeiten in einer Datei verbuchen und später für die EÜR jeweils für jede Tätigkeit separat eine Übersicht erstellen/ausdrucken?
Ich hoffe, Ihr seid von meinen Fragen nicht so erschlagen und überfordert wie ich :)

Wenn etwas unklar sein sollte, stellt bitte Fragen.

Vielen Dank,
n00b
Hallo Ihr Lieben,

ich bin sehr froh auf dieses Forum gestoßen zu sein und hoffe, dass ich auf einige meiner Fragen hier Antworten finde und erhalten kann.
Gerne helfe ich natürlich auch aus, soweit es mir möglich ist.

Zu mir:
Nach sehr langer Erwerbsunfähigkeit durch Behinderung habe ich - mit beraterischer Unterstützung durch enterability - Ohne Behinderung in die Selbstständigkeit - dieses Jahr gegründet, um überhaupt arbeiten zu können, neben dem ALG2-Bezug etwas zu verdienen und langfristig komplett auf den Bezug verzichten zu können.

Zwar habe ich schon 1-2-Tages-Seminare zu den Themen Buchhaltung, Steuern und Recht besucht, allerdings wurde dort vor allem mit Musterdaten gearbeitet; und das Verbuchen von eigenen Daten und Zahlen ist da doch nochmal etwas ganz anderes.

Bisher habe ich alle Daten und Zahlen in Libre Office Calc (Tabellenkalkulationsprogramm wie Microsoft Excel) erfasst, möchte nun aber auf GnuCash umsteigen, um eine bessere Übersicht zu haben, was wann von welchem Konto (im Sinne von Bankkonto, Kasse, etc.) gebucht wurde und keine lose Enden entstehen.

Da meine Einnahmen (noch) sehr gering sind - und ich auch generell Spaß an der Sache habe - möchte ich möglichst auf eine*n professionelle*n Buchhalter*in verzichten und es weitestgehend selbst machen.

Ich hatte ursprünglich eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet, allerdings befinde ich mich mit dieser quasi noch "in Ausbildung" und werde vermutlich nicht so schnell Gewinne damit erzielen (oder überhaupt etwas einnehmen). Da ich allerdings letztes Jahr schon hohe Vorlaufausgaben für Material und Fortbildungen hatte, war die Anmeldung notwendig.
Mittlerweile sind noch 2 (verwandte, aber nicht ausreichend, um unter einer Steuernummer zu laufen) freiberufliche Tätigkeiten hinzugekommen, die mir tatsächlich Einnahmen einbringen.
Ursprünglich hatte ich auf die Kleinunternehmer*innenregelung verzichtet, habe dies aber rückgängig gemacht und die erhaltene Umsatzsteuer zurückgezahlt.

Im Laufe der letzten Monate habe ich außerdem Zuwendungen von einigen lieben Menschen erhalten, die mich in meinem Weiterkommen unterstützen wollen.

Aufgrund des ALG2-Bezuges muss ich neben der Buchhaltung für das Finanzamt noch EKS machen. Diese habe ich vor auf der Grundlage der Buchhaltung für das Finanzamt zu erstellen; das Jobcenter kann dann selbst rausstreichen, was es nicht als Ausgabe anerkennt (wenn ich selbst da auch noch recherchieren und alles angepasst machen würde, käme ich vermutlich vor lauter Büroarbeit nicht mehr dazu, überhaupt Geld zu verdienen).

Im letzten Jahr habe ich ein privates Darlehen aufgenommen, um die o.g. Vorlaufausgaben tätigen zu können.
Privat habe ich 2 Bankkonten + Paypal, teilweise sind Zahlungen über diese gelaufen. Einige wenige Zahlungen liefen außerdem über das Konto meines Freundes. Mir ist bewusst, dass dies einiges verkompliziert; es ist leider aber nicht mehr zu ändern. Mittlerweile nutze ich nur noch ein für die unternehmerischen Zwecke eingerichtetes Girokonto und ab und zu Paypal (das sowohl mit meinen Privatkonten, als auch mit dem "Geschäfts"konto verbunden ist).


Meine Fragen werden sich vermutlich hauptsächlich um folgende Themen drehen:

  • GnuCash
  • EÜR
  • Kleinunternehmen
  • SKR03 (worunter buche ich was?)
  • Zuwendungen
  • wie buche ich (Teil-)Rückgaben, wenn ich etwas gekauft hab?
  • wie verbuche ich die in den ersten Monaten erhaltene Umsatzsteuer und die Rückzahlung an das Finanzamt?

Im Oktober habe ich die Chance, ein Buchhaltungsseminar zu wiederholen und auch spezifischere Fragen zu stellen; allerdings erhalte ich gerade kein Geld vom Jobcenter, weil die Unterlagen von mir haben wollen, die ich aufgrund der mangelhaften Buchhaltung noch nicht einreichen kann. Daher stehe ich etwas unter Druck und hoffe, zeitnah die meisten meiner Fragen geklärt zu bekommen.

Solltet Ihr noch irgendwelche Fragen haben, um besser auf meine Fragen eingehen zu können, stellt sie bitte.

Liebe Grüße,
n00b