Rechnungswesen, Buchhaltung, Buchführung: Ausgewähltes von Rechnungswesenforum.de

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Hallo,

A-GmbH vergibt an Gesellschafter B ein Darlehen in 2008. In 2010 erfolgt Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der A-GmbH. In 2015 erfolgt die Ausbuchung der Darlehensforderung gegenüber dem Gesellschafter aufgrund einer Vergleichsvereinbarung zwischen B und dem Insolvenzverwalter der A-GmbH. FA vertritt Auffassung, dass es sich um vGA handelt wegen fehlender ernsthafter Rückzahlungsverpflichtung.

1.) Ist nun diese Steuerforderung des FA eine Insolvenzforderung, die zur Tabelle anzumelden ist? Ich kann das Problem momentan nicht selbst lösen, da die steuerrechtliche Entstehung nach AEAO zu § 251 Nr. 5.1 nicht maßgeblich sein soll. Oder ist das eine Masseverbindlichkeit, für die ein VA bekanntzugeben ist?

2.) Unter der Annahme, dass das Jahr 2008 festsetzungsverjährt ist, könnte man gem. H 4.4 „Berichtigung einer Bilanz …“ EStR die Steuerbilanz um die Darlehensforderung korrigieren (erfolgswirksame Ausbuchung) und eine ausgleichende vGA vornehmen, weil sich ja die KSt und GewSt nicht ändern (Annahme: es bestand nie ein Forderungsgrecht der A ggü. B, sodass Ansatz der Darlehensforderung falsch war)?

Vielen Dank u. LG
im Forum Ertragsteuern
Hallo zusammen,

ich habe eine kleine Fachfrage, die ich gern anhand eines Beispiel erläutern möchte.

A und B sind zwei natürliche Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthaltsort in Österreich. A und B sind Kommanditisten der C-GmbH & Co.KG mit Sitz und Geschäftsleitung in Deutschland. Im Gesamthandsvermögen der C ist eine Beteiligung an der D-GmbH, die Sitz und Geschäftsleitung in Deutschland hat. Bei dieser wird im Zusammenhang mit A eine vGA aufgedeckt. Fraglich ist nun, ob die D-GmbH für die KapESt nach §§ 44 (5) EStG, 191 AO in Haftung genommen werden kann?

Es gibt ja doch den Vorrang des Veranlagungsverfahren vor dem Abzugverfahren (§ 32d (3) EStG). Kommt dies hier nicht zur Anwendung?

Ich weiss jetzt gerade nicht, wie die Veranlagung der natürlichen Personen A und B erfolgt. für die C wird ja eine Erklärung zur G+E-Feststellung abgegeben (§ 181 (2) AO). Und der korrespondierende Feststellungsbescheid ist Grundlagenbescheid für die ESt-Bescheide der Gesellschafter A und B (§ 182 (1) AO).

Bielen Dank im Voraus.

Grüsse
im Forum Ertragsteuern
Hallo,

ist der vom Finanzamt festgelegte Verlustvortrag zur Einkommensteuer ebenfalls in der festgelegten Höhe von dem Gewerbeertrag bei der Gewerbesteuer abziehbar?

Gruß,

Afox
im Forum Ertragsteuern
Ein Unternehmer hat ein Haus mit 400 qm Innenfläche für Wohnraum und hat ein Unternehmen mit 2 Angestellten. Das Unternehmen ist eine UG und die UG zahlt 500 € Miete an den Gesellschafter, dem das Haus zu 50% gehört.

Im Haus wurden bis 31.12.2016 zwei Räume = 60 qm betrieblich genutzt. Ab 2017 baut der Gesellschafter noch 150 qm für die UG im Haus aus. Der Ausbau ist erst Ende 2018 abgeschlossen und ab dann wird die Miete erhöht ab 2019. Dann vermietet der Gesellschafter 210 qm an die UG.

Nun möchte der Gesellschafter aber das die laufenden Hauskosten 2017 wie Strom, Wasser usw. anteilig berechnet werden von 210 qm und nicht von 60 qm. Damit wären die Werbungskosten bei der Anlage V+V erheblich höher. Doch die Miete wird doch erst im Jahr 2019 erhöht.

Ab wann könnte man die laufenden Hauskosten anpassen, mit Erhöhung der Miete an 210 qm oder mit Beginn Ausbau der 60 qm.
Hallo,

ein Mitarbeiter von uns ist jetzt länger als 6 Wochen krank und erhält somit keine Lohnfortzahlung mehr. Darf er trotzdem die 44,- Euro fürs Tanken als Sachzuwendung erhalten?

VG
Caroline
im Forum Lohn und Gehalt
Man liest immer wieder, dass der Chef seinen Mitarbeitern einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen muss. Gibt es hier überhaupt eine rechtliche Grundlage über den Anspruch auf einen ergonomischen Arbeitsplatz?

Wir diskutieren hier öfter im Büro, da 2 meiner Kolleginnen und Kollegen ständig über Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und Kopfschmerzen klagen. Unseren Chef haben wir zwar schon darauf angesprochen, doch das war leider erfolglos und er sieht keine Notwendigkeit darin, neue Arbeitsplätze einzurichten. Deshalb die Frage, ob es überhaupt eine rechtliche Grundlage gibt und wo ich die finden kann.

Danke für Eure Hilfe!
im Forum Off-Topic
Hallo,

ich bin neu hier und schicke Euch allen sonnige Grüße.

Ich geh mich gleich mal umschauen, was es hier so alles gibt.

Habt einen schönen Tag!
Hallo zusammen,

vorab: Die Frage kann vielleicht auch geklärt werden, ohne dass man sich mit dem Programm "Taxpool" auskennt ;-)

Ein Bekannter von mir hat einen kleinen Online-Shop eröffnet und mich gebeten, ob ich ihm mit der Buchhaltung unterstützen kann. Jetzt bin ich aber auch nicht 100% fit in der Angelegenheit. Als Buchhaltungsprogramm haben wir uns für Taxpool entschieden. Ich habe nun die bisherigen Belege erhalten und möchte diese buchen. Problem ist, dass überwiegend vom Privatkonto bezahlt wurde, da anfangs noch kein Firmenkonto bestand.
Wie gehe ich mit diesen Zahlungen nun um? Macht es Sinn zunächst die Beträge vom Firmenkonto umzubuchen, damit diese auf dem Firmenkonto erscheinen oder wie kann ich das nun im Programm buchen, sodass es auch fürs Finanzamt okay ist (UstVa) und mir die Salden am Schluss vom Firmenkonto stimmen? Das ist jetzt anfangs irgendwie alles etwas durcheinander. Würde mich über Hilfe freuen. Vielen Dank.
Hallo, wenn in einem Ladenlokal neben dem eigentlichen eigenen Geschäft sozusagen "im Auftrag" Geld kassiert wird, wie z.B. die Gelder für Hermes Pakete oder für Flixbus Tickets, die keine eigenen Einnahmen darstellen, sondern 1:1 weitergegeben werden, und die Provision für diese Dienste separat gezahlt wird, wie bucht man so etwas z.B. im Kassenbuch, damit es nicht als eigene Einnahme dargestellt ist?

Gibt es dafür eine spezielle Regel / Konten oder ist das bei jeder Software oder Art von Kassenbuchführung (z.B. auch schriftlich) anders? Oder müsste man dafür eine separate Kasse führen?

In den Kassenbericht-Mustern, die man so findet, gibt es z.B. die Punkte:

"4. Sonstige Ausgaben" (könnte man hier die Weitergabe der Hermesgelder an den Fahrer verbuchen?)

"abzüglich sonstiger Einnahmen" (könnte hier das kassierte Hermesgeld von Hermes-Kunden verbucht werden?)

LG
Siijii
Auf dem Postweg ist Buchhaltung zum Büro verloren gegangen und nicht wieder gefunden worden bei der Post.

Nun sendet der Mandant seit Monaten Kopien von den Ein- und Ausgangrechnungen sowie von den Kontoauszügen. Der Mandant hat Angst, dass dies nochmals passieren könnte.

Was passiert im Falle einer Betriebsprüfung? Wir behalten die Kopien hier im Steuerbüro. Die Belege werden sowieso nicht mehr mit einem Buchungssatz versehen. Der Mandant erhält für die Kasse, Bank, Rechnungsein- und ausgang eine gesonderte Buchungsliste. Diese Buchungsliste heftet der Mandant auf die Originalbelege.

Könnte es sein, dass man dem Büro unterstellt, das dieses mit dieser Handhabung gegen die GoB verstösst.