Hallo zusammen,
ich weiß, ich weiß, das Thema wurde möglicherweise schon x-mal angsprochen... Trotzdem kam ich mit meinem Problem nicht weiter.
Ich versuche mich kurz zu halten, wiederhole einfach diese Mail in diversen Foren:
Habe vom FA den "Auftrag" bekommen, ab 2007 Bilanzierung anstatt EÜR zu machen.
Ist ja grundsätzlich kein Problem, da ich mit Lexware bisher schon mit der GuV-Einstellung gearbeitet habe und einfach die GuV per Hinzufügen der Ust/Vst Zahlen per Excel in eine EÜR umgewandelt habe:-)
Für die Eröffunungsbilanz gibt's folgende Daten:
SKR04, Saldenvorträge aus dem Vorjahr, wie Forderungen an Kunden od. Forderungen von Lieferanten, es gibt eine Anlagenverwaltung und eine Warenbestandsliste mit Lagerbewertung von damals und natürlich die Kontenstände.
Somit müsste ich schon mal das halbe Problem durch haben.
Schwierigkeiten hab ich noch bei folgenden Dingen:
1.) Wie mache ich das mit den USt/VSt Konten - die muss ich doch jetzt anders bewerten? In der EÜR wurden die in der Gewinnermittlung hinzugezogen - jetzt nicht mehr - wie muss ich korrekt buchen?
2.) Bzgl. Gewinnvortrag - muss ich einfach den per EÜR aus 2006 gemeldeten Gewinn mit dem Gegenkonto 9090 buchen - oder was muss ich da eintragen?
3.) Es gibt Buchungen 9000 an 7715 (Gewinnvortrag 0% Vorbelastung (EK02)) - die Summe der gebuchten Werte ist etwa DOPPELT so hoch wie der in der per EÜR berechnete Gewinn. Was soll ich damit anfangen? (Mir ist nicht klar, wie diese Summe errechnet und per Saldenvortrag übertragen wurde - bisher habe ich diese Konten einfach ignoriert).
4.) Das berühmte Eigenkapitalkonto - Bei Aufruf eines Eröffnungsbilanzberichts meldet Lexware, dass eine Abweichung von -xxx€ vorhanden ist - dieser Betrag wird als positive Zahl unter "Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag" in den Passiva angezeigt. Was muss ich konkret hier tun? Mir ist nicht klar, welche Konto ich ansprechen muss - sorry..