Guten Tag
Ich bin im Moment daran im Rahmen meiner Bachelorarbeit eine empirische Untersuchung bezüglich IFRS 3 Business Combinations zu erstellen.
Es geht darum bilanzpolitische Strategien nachzuweisen.
Nun habe ich eine Hypothese aufgestellt, diese lautet wie folgt:
Der Anteil des Kaufpreises welcher im Rahmen von Kaufpreisallokationen dem Goodwill zugeteilt wird, steigt mit der Höhe der Eigenkapitalquote des erwerbenden Unternehmens.
Dabei Untersuche ich die Bilanzen ausgewählter Unternehmen nach dem Verhältnis des Goodwill zu den anderen immateriellen Vermögenswerten und Vergleiche das ganze dann mit deren EK-Quote. Mittels einer Regression soll dann gezeigt werden, ob eine Korrelation vorhanden ist oder nicht. Grundsätzlich steht das Ganze unter der Annahme, dass Manager von risikofähigen Unternehmen (d.h. mit hoher EK-Quote), die Volatilität zukünftiger Impairments und das damit verbundene erhöhte Risiko besser absorbieren können und deshalb absichtlich einen höheren Goodwill ausweisen anstelle von anderen immateriellen Vermögenswerten (um den EBIT der folgenden Jahre nicht mit planmässigen Abschreibungen zu belasten).
Nun die Frage: Macht das Ganze überhaupt Sinn? Oder übersehe ich evt. irgendwelche Probleme?
Herzlichen Dank für die Hilfe.
Gruss
Opossum