1. Meine erster Gedankengang dazu ist:



2. Ich als "Theoretiker" finde es gut mal die Lehrbuchsachen mit der Praxis
abzugleichen und freue mich das hier mal auszutauschen.
Meine Probleme/Überlegungen zu deinen Ausführungen:
Egal ob Aufwands-/ oder Bestandorientiert, die Nachlässe (Skonti, Nachträgliche Rabatte) sind
gemäß z.B Schmolke/Deitermann und meinen IHK Schulungsunterlagen immer auf einem Unterkonto der z.B Rohstoffe auf der Haben Seite zu buchen
Beispiel 1
Aufwandskonto (Ohne Umsatzsteuer zur Vereinfachung)
1. Buchung bei Rechnungseingang
6000 Aufwendungen für Rohstoffe an 4400 Verb LuL 10.000,00
2. Buchung der Skonti bei Zahlung
4400 Verb LuL an 6002 Nachlässe für Rohstoffe 800,00
=Somit Aufwand der Rohstoffe 9200,-
Beispiel 2
Bestandskonto
1.
2000 Rohstoffe an 4400 Verb LuL 10000,00
2.
4400 Verb LuL an 2002 Nachlässe für Rohstoffe 800,00
=Wert der Rohstoffe 9200,-
Ok, beim Aufwandsorientierten Verfahren ist es wirklich "Egal" da ja nur am Jahresende geschaut wird was noch Im Lager ist, und das ist dann der SB.
Aber beim Bestandsorientierten Verfahren und der Entnahme mit Materialentnahmeschein hätte ich ja dann immer eine Abweichung.
Zwischen Buchhaltung und tatsächlichem Lagerwert.
Beispiel 2 von oben:
Buchhaltung sagt am Jahresende Wert Konto 2000 Rohstoffe 9200,- .
Lager meldet 10 000 lt Inventur . (da das Lager ja die Skonti nicht hat)

Und das jetzt mal bei Lagern um 300.000 Euro und die Hilfstoffe und Betriebsstoffe noch dazu, da kommen ja schon ordentliche Summe zusammen.....
So, hab ich mir mal das ganze im Kopf ausgemalt

Wo ich Probleme sehe.
Und noch 2 Fragen:
1.Verstößt das nicht generell auch gegen das Niederstwerprinzip Skonto (Bei der Bewertung) nicht zu berücksichtigen?
Stört das keinen Betriebsprüfer etc. ?
2.Könntest du mir mal sagen wie du in dem Fall das Skonto buchst, wenn nicht übers Rohstoffkonto NAchlässe ?

Als Ertrag im GuV ?
Wie du siehst versuche mir Gedanken zu machen um es zu verstehen, komm aber noch nicht ganz klar.
Gruß
HSaH